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Thema: Finanzwirtschaftskrise  (Gelesen 114934 mal)

Offline Ireneus

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Finanzwirtschaftskrise
« am: 30-03-2013, 18:49:49 »
Hallo Forum

Habe viele Bücher von Doktoren, Professoren und gar Nobelpreisträgern gelesen und bin nur langsam hinter die Materie / Gründe der Wirtschaftskrise in Gefolge der letzten Finanzmarktkrise gekommen ......... Bis ich endlich bei meinem Freund Markus auf eine absolut versändliche Zusammenfassung gestossen bin.......

Biss Baldt ................

Ireneus
 

Offline Thomas Arnemann

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Re: Finanzwirtschaftskrise
« Antwort #1 am: 30-03-2013, 20:44:59 »
Hallo Ireneus,
jetzt hab ich's kapiert  :-!-:
ich mach 'ne Kneipe auf  :happy:
Grüße  Thomas
______________
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Offline enterpreis

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Re: Finanzwirtschaftskrise
« Antwort #2 am: 30-03-2013, 21:07:52 »
Servus Ireneus,

super Link.
Das mit Fitch muss ich meinen Kollegen erzählen. Sehr gut...

BG,
Fabian
Beste Grüße aus dem Süden,

Fabian
 

scareface63

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Re: Finanzwirtschaftskrise
« Antwort #3 am: 30-03-2013, 23:56:17 »
moin,

was mir bei der ganzen sache angst maccht, ist die tatsache, dass die leute noch darüber lachen können, wenn sie systematisch über den tisch gezogen werden.

ich jedenfalls kann es nicht-erstrecht nicht, wenn nun schon ganze länder als spekulationprojekte herhalten müssen!

wer denkt, die spekulanten sind am ende, hat sich gewaltig getäuscht, mit griechenland,zypern ialien und spanien hat es erst angefangen.....geschluckt wird europa und die meisten werden es erst zu spät merken!



 

Offline Ditmar

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Re: Finanzwirtschaftskrise
« Antwort #4 am: 31-03-2013, 08:52:25 »
Hallo Ireneus

Starker Tobak aber bei weitem nicht unrealistisch uns fehlt nur die Kaltblütigkeit so was an zu schieben.
Dazu muss man schon ein bestimmter Schlag Mensch sein. :'(
Gruß Ditmar
Becken 200x80/70x60, Back to Nature Amazonas,
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Offline Jörg Gottwald

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Re: Finanzwirtschaftskrise
« Antwort #5 am: 31-03-2013, 10:21:03 »
Hallo Ireneus
da musst du nicht solche Beiträge anschauen, da hilft dir oft der gesunde Menschenverstand schon morgens wenn du die Tageszeitung liest. Vorne ist die Wirtschaft platt, in der Mitte werden Leute eingestellt und am Ende werfen die Betriebe Gewinne aus.  Allerdings liest der normale Bürger nur den ersten Teil, da er Rest relativ klein und versteckt geschrieben wird.  Erzählt man die negativen Dinge oft genug und in sovielen Medien wie möglich, dann glaubt man das auch am Ende. Dann sind da die Finanzberater die eine Lösung für jedes Problem haben und teilweise mit Renditen werben, die wenn man ehrlich zu sich selber ist, nicht zu erzielen sind.Aber man glaubt es ja, da wiederrum die Medien dies so berichten. Betrachte auch mal diese Produkte, die werden auch immer "Kundenfreundlicher" angeboten, d.h. in der Regel auch mit kleinen Beträgen kann man angeblich gute Gewinne innerhalb kurzer Zeit machen. Frage mal einen Finanzberater, ob er und wieviel er in diese Produkte investiert hat. Dann gibt es da noch die offenen Fonds, lese mal genau nach was da alles auf dich zukommen kann, falls das Produkt nicht so läuft wie man es dir sagt. Aber: man erhält auf dem Papier locker 8-10 % Rendite im Jahr wenn nicht mehr. Wie gesagt es reicht schon der gesunde Menschenverstand, sei es bei Lesen und beim Umgang mit diesen "Beratern", meinst du wirklich der ist so barmherzig und zeigt dir den Weg wie man schnell zu mehr Geld kommt ohne Probleme? Warum arbeitet der denn da noch und hat sich nicht auf die schnelle ein sorgenfreies Leben ermöglicht?
mfg
jörg
 

Offline Dani

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Re: Finanzwirtschaftskrise
« Antwort #6 am: 31-03-2013, 11:04:34 »
Hallo Jörg,

in dem Beitrag geht es um komplexe Produkte und nicht um simple offene Fonds. Zwischen diesen Anlageformen liegen Welten.

Und was für Finanzberater versprechen dir 8 - 10 % in kurzer Zeit? Vielleicht solltest du weniger zur Sparkasse gehen und mal wen vom Fach besuchen ....

Übrigens ist es keine Hexerei sich ein Depot zusammen zu stellen welches um die 8% pro Jahr bringt.... Sowas gibt es aber nur langfristig und auch nur wenn man das Risiko tragen kann.

Bin selber Vermögensberaterin bei einer Bank und kann dir gerne erzählen wie barmherzig ich bin ....

Gruß Dani
 

Offline Jörg Gottwald

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Re: Finanzwirtschaftskrise
« Antwort #7 am: 31-03-2013, 11:16:55 »
Hallo Dani
da ich Geld habe und ich meine das nicht zum Scherz, kann ich dir versichern das diese Aussagen nicht aus der Luft gegriffen worden sind . Klar geht es in dem Beitrag um komplexe Produkte, aber eines greift in das andere. Selbst wenn du die beste Vermögensberaterin der Welt bist, ich bezweifele sehr stark das es möglich ist ein Fond
einzurichten der 8% bringt, wenn nicht sogar mehr. Ich denke das dieser Fond mit sehr viel Risiko verbunden ist und dies wird gerne verschwiegen. Für dich gilt die gleiche Frage: wieviel von diesen Fonds hast du denn? Ein Fond von garantiert 8% würde sich bei den derzeitigen Zinsniveau ja selber finanzieren und das alles ohne Risiko.
mfg
jörg
 

Offline Dani

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Re: Finanzwirtschaftskrise
« Antwort #8 am: 31-03-2013, 12:18:31 »
Hallo Jörg,

ich glaube dass entscheidende ist das Wörtchen "garantiert". Bei Renditeerwartungen in dieser Höhe kann man lang nicht mehr von garantiert sprechen. Und sich nur einen einzigen Fonds zu kaufen der dann zu 100% immer seine 8% packt und dies auch durch Krisen hinweg ist den wenigsten Fonds gelungen.

Ein gesundes Portfolio besteht ja nicht aus nur einem Fonds sondern muss sich auf verschiedene Anlageformen erstrecken bei denen auch klassische Bankeinlagen einen wichtigen Bestandteil bilden.

Da ich selber gerne Risikoreich anlege und mich dabei sicher fühle kann ich nur wenige eigene Anlagen bei meinen Kunden sinnvoll unterbringen.
Ich habe ein ertragsstarkes Depot welches aber zum Großteil aus Aktien, ETF und Fonds der Risikoklassen 6 - 7 besteht und ich handele teilweise täglich. Vorteil sind die höheren Erträge aber der Nachteil ist ganz klar ein deutlich höheres Risiko.

Wichtiger ist es meine Kunden glücklich zu machen indem sie ganz genau wissen was wann wie passieren kann und Rücksicht auf die Risikobereitschaft zu nehmen statt allen mein Depot auf die Nase zu drücken.

LG Dani

 

Offline Jörg Gottwald

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Re: Finanzwirtschaftskrise
« Antwort #9 am: 31-03-2013, 12:37:45 »
Hallo Dani
was heisst das: den Kunden glücklich zu machen? Bevor er oder nachdem er gekauft hat?
mfg
jörg
 

Offline Dani

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Re: Finanzwirtschaftskrise
« Antwort #10 am: 31-03-2013, 12:46:08 »
Sowohl als auch. Ich betreue meine Kunden ja über Jahrzehnte.
 

Offline Scholle

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Re: Finanzwirtschaftskrise
« Antwort #11 am: 31-03-2013, 13:17:10 »
 

Offline Jörg Gottwald

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Offline enterpreis

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Re: Finanzwirtschaftskrise
« Antwort #13 am: 31-03-2013, 14:10:54 »
Hallo Jörg,

in dem Beitrag geht es um komplexe Produkte und nicht um simple offene Fonds. Zwischen diesen Anlageformen liegen Welten.

Und was für Finanzberater versprechen dir 8 - 10 % in kurzer Zeit? Vielleicht solltest du weniger zur Sparkasse gehen und mal wen vom Fach besuchen ....

Übrigens ist es keine Hexerei sich ein Depot zusammen zu stellen welches um die 8% pro Jahr bringt.... Sowas gibt es aber nur langfristig und auch nur wenn man das Risiko tragen kann.

Bin selber Vermögensberaterin bei einer Bank und kann dir gerne erzählen wie barmherzig ich bin ....

Gruß Dani

Hallo Zusammen,

kompliziert sind doch eigentlich nur die Namen wie CDO, CDO squared, ABS, RMBS und so weiter. Sind alles weitgehend simple lineare Produkte bei denen man sich verbriefte Kreditrisiken einkauft.
Ich kann auch ein Depot zusammen stellen das 100% in Jahr bringt aber ein 50% Risiko eines Komplettverlustes hat. Hexerei ist das ganze Bankwesen nicht, es geht immer Rendite mit Risiko einher. War so, ist so und bleibt so.

Noch zu den Spekulanten: Kein Spekulant der Welt ist für Griechenland, Zypern, Italien, Spanien etc. verantwortlich. Die haben sich ihre Staatsschulden, Strukturprobleme etc. größtenteils selbst eingebrockt.

BG,
Fabian


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Fabian
 

Offline Jörg Gottwald

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Re: Finanzwirtschaftskrise
« Antwort #14 am: 31-03-2013, 14:30:33 »
Hallo Fabian
Zitat
Noch zu den Spekulanten: Kein Spekulant der Welt ist für Griechenland, Zypern, Italien, Spanien etc. verantwortlich. Die haben sich ihre Staatsschulden, Strukturprobleme etc. größtenteils selbst eingebrockt.
meinst du wirklich das dies so richtig ist? Ich denke mal das wird dir keiner mehr so richtig glauben, denn für diese Schulden muss einer am Schluss zahlen , der eigentlich nichts dafür kann. Es gibt sogar schon Beiträge in denen aufgezeigt wird, das gewisse Spekulanten auf den Fall des Euro spekulieren . Natürlich arbeiten die darauf hin und je mehr Leute sich finden, die das gleiche Ziel haben, desto schwieriger wird es der Euro haben. Allerdings gibt es auch Spekulanten die z.b. auf die Immobilienblase in China hinarbeiten oder auf den Dollar. http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8209-neuordnung-des-waehrungssystems-2012
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jörg