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Thema: WF & Tricks  (Gelesen 33596 mal)

Offline Many

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WF & Tricks
« am: 28-09-2013, 10:44:31 »
Hallo Zusammen,

Immer wieder taucht die Frage bei Wildfangen auf:  Meine Tiere wollen nicht laichen!
Was kann man machen?
Erst einmal sollte man sich vor Augen halten, dass die Regenzeit in Brasilien mit der Sommerzeit in Europa zusammen fällt. Also sind die Chancen fürs laichen der Tiere im Sommer höher.
Man braucht schon Geduld bis Sie von sich aus wollen!
Es gibt aber ein paar kleine Tricks, wirken leider nicht immer und auch hier braucht man Geduld.
Ich gehe jetzt von einer Beckenhöhe von 60 cm und höher  aus.
1.   Wasserstand senken über mehrere Tage bis ca. 30 cm. Achtung die Heizung nicht vergessen!
Temperatur um ca. 4 Grad anheben.

2.   So gut wie kein Wasser wechseln, geht auch nur mit ein guten Filter, wenig bis kein Futter über 14 Tage geben, keine Angst, die Tiere verhungern nicht !

3.   Wasserstand wieder über  3 bis 4 Tagen auf normal bringen, Temperatur auch wieder auf normal fahren.

4.   Gut füttern, am besten Lebendfutter, viel  Grünfutter.

5.   Wasserwerte auf unter PH 7 bringen und so weich wie möglich machen.

Damit simulieren Wir für die Tiere Trocken & Regenzeit.

Bin aber auch ehrlich, klappt nur zu 80%

Manch Einer hat bis zu 2 Jahre mit den WF gebraucht bis Er das erste Gelege hatte.

Geduld ist sehr wichtig
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Many

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Offline Armin C.

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Re: WF & Tricks
« Antwort #1 am: 29-09-2013, 03:03:37 »
Hallo Many,

... sehr interessantes Thema

möchte aber selbst noch etwas Erfahrung sammeln, bevor ich mich im Detail dazu äußere!  :hmm:
... Gruß Armin

je mehr man weiß, desto mehr weiß man, was man nicht weiß!
 

Offline Ditmar

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Re: WF & Tricks
« Antwort #2 am: 29-09-2013, 08:46:40 »
Hallo Many

Möchte mich da Armin anschließen.

Ist eine sehr naturnahe Vorgehensweise und daher sicher keine schlechte.
80% finde ich eine ordentliche Aussicht auf Erfolg daher sicher überlegendwerte Alternative.
Gruß Ditmar
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Offline Many

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Re: WF & Tricks
« Antwort #3 am: 29-09-2013, 09:17:00 »
Hallo Armin & Ditmar,

das wichtigste ist die Geduld dabei, viele haben Sie nicht und brechen zu frueh ab.
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Offline Robert B

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Re: WF & Tricks
« Antwort #4 am: 29-09-2013, 09:44:24 »
Hallo zusammen,

das ist die sog. Kirschbaum-Methode. Sie wird z.B. bei schwer züchtbaren Welsen und Salmlern angewendet. Zusätzlich zu dem was Many schon gesagt hat kann man den Erfolg noch erhöhen indem man
- Die Wasserstandserhöhung mit weichem Wasser dann vornimmt wenn ein kräftiges Tiefdruckgebiet, am besten mit Gewitter, im Anmarsch ist
- Das Wasser kräftig von oben ins AQ plätscher läßt um das Regengeräusch zu simulieren
- Erhöhen des Sauerstoffgehaltes (wichtig).

Außerdem könnte man auch noch Donner simulieren (hab ich aber noch nie gemacht).

Was die pH-Wert und Leitfähigkeitsänderung anbelangt, so sind 2 gegensätzliche Effekte zu berücksichtigen. Zum einen das Verdünnen mit sehr weichen Regenwasser mit LF nahe Null. Zum anderen das Auswaschen der überschwemmten Böden. Das kann in einigen Fällen, abhängig von der Bodenzusammensetzung und der Wasserbeschaffenheit (Huminstoffkonzentration),  auch dazu führen, dass der pH-Wert und evt. auch die LF steigt. Der Normalfall dürfte aber ein Sinken der LF und meist auch ein Sinken des pH-Wertes sein.

Gruß,
Robert
Gruß,
Robert
 

Offline Many

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Re: WF & Tricks
« Antwort #5 am: 29-09-2013, 10:44:31 »
Hallo Zusammen,

noch ein Tip!

Ein Nachzuchtpaar mit den WF-Paar in ein Becken setzen.

Das Becken muss man in 2 Abteilungen trennen, so das die Tiere sich sehen koennen und auch ein Wasseraustausch statt findet ( Hormone).
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Offline Armin C.

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Re: WF & Tricks
« Antwort #6 am: 07-10-2013, 22:17:54 »
Hallo Many,

... es gibt viele Tricks um WF zum Laichen zu bringen!

meiner Meinung nach, sind das aber eben alles nur Tricks!

... ich bin davon überzeugt, das ein WF laicht, bei Redox Werten, welche in der Aquaristik jenseits von gut und böse sind!

für mich stellt sich die Herausforderung eben genau solche Redox Werte zu ermöglichen!

... das geht aber nur in einem natürlich eingerichteten Becken ... mit Laub, Mulm, Schlamm, usw. ...

will man sich die Arbeit net machen ... muss man eben Tricksen!
________________________________________________

ich wollte es anfangs selbst nicht glauben ... und habe deshalb meine Redox Sonden mehrmals kalibriert ...

... halte deswegen meine Redoxwerte annähernd für korrekt ... und diese liegen immer bei weiten über 700!

andersrum ... wie soll man solche Werte im Glaskasten erreichen ... wo nix drin ist, kann auch nix reagieren!

... also braucht man Tricks!

 :cheeky:
... Gruß Armin

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Offline Ditmar

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Re: WF & Tricks
« Antwort #7 am: 08-10-2013, 07:46:29 »
Hallo Armin

Zitat
... halte deswegen meine Redoxwerte annähernd für korrekt ... und diese liegen immer bei weiten über 700!
andersrum ... wie soll man solche Werte im Glaskasten erreichen ... wo nix drin ist, kann auch nix reagieren! ... also braucht man Tricks
Starke These aber im Kern logisch dargestellt. :good:

Tiere gehen in erster Linie ihrem Trieb nach.
Sie brauchen einen Schwellwert an Wasserparametern die sie veranlasst es zu tun.
Dieser Schwellwert ist sehr schwierig einzuschätzen.
Da wir wissen das die Tiere auch oft unter von uns angenommen schwierigen Verhältnissen es miteinander treiben.

Natürlich ist deine Vorgehensweise der Natur am nächsten zu sein am erfolgversprechenden.
Allerdings auch die Aufwendigste.
Aber wie du schon gesagt hast das macht ja ein Hobby aus wenn man seinen Visionen folgt. :up:
Gruß Ditmar
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Offline Armin C.

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Re: WF & Tricks
« Antwort #8 am: 08-10-2013, 10:00:45 »
Hallo Ditmar,

Natürlich ist deine Vorgehensweise der Natur am nächsten zu sein am erfolgversprechenden.
Allerdings auch die Aufwendigste.

... Aufwendiger ist nur die Planung und die Umsetzung, bevor so ein Becken in Betrieb geht!

Wenn das Becken mal läuft ist es weniger aufwendig als ein Glaskasten!

ich musste in den letzten 9 Monaten nichts machen außer Wasserwechsel ... und alle 2 Wochen den Torf wechseln ...

füttern natürlich auch ... und alle paar Monate paar Blätter reinwerfen, ggf. Mineralien zugeben

aber ich habe bis jetzt weder einen anderen Filter gereinigt, noch irgendetwas abgesaugt oder sonst iwas machen müssen!

Wenn ich mein "Heckelbecken" mit meinen anderen vergleiche, läuft es eigentlich so gut wie von alleine

... und damit "im Betrieb" eigentlich mit weniger Aufwand   :fish01:
... Gruß Armin

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Offline Ditmar

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Re: WF & Tricks
« Antwort #9 am: 08-10-2013, 10:26:20 »
Hallo Armin

Deine Argumentation ist die selbe wie:
"Diskushaltug ist nicht schwer wenn man ...... einhält"
Das dorthin kommen ist das Problem.
Den richtigen Startzeitpunkt finden benötigt Erfahrung und Geduld.
Aber oft fehlt genau dies zum erfolgreichen Einstieg.
Dummerweise wird die Erfahrung oft zu Lasten der Tiere erarbeitet.
Gruß Ditmar
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Offline Robert B

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Re: WF & Tricks
« Antwort #10 am: 08-10-2013, 10:31:23 »
Hallo Armin,

in einem Wasser mit viel Laub und Mulm dürften eher reduzierende als oxidierende Verhältnisse herrschen. Dafür sprechen u.a. auch die gemessenen oft recht niedrigen Sauerstoffgehalte. Insofern glaube ich nicht, dass in den Gewässern in Amazonien auch nur annähernd so hohe Redoxwerte herrschen, wie du sie bei dir im AQ misst.
Was allerdings ohne Frage der Fall sein wird, ist dass beim Einsetzen des Regens der Sauerstoffgehalt ansteigt und auch die organische Fracht im Wasser verdünnt wird, sodass das Redoxpotential dann steigt.

Ehrlich gesagt traue ich auch deinen Meßwerten von über 700 mV aus den o.g. Gründen nicht. Ich denke irgendwas wird da die Werte komplett verfälschen.

Kenn jemand Berichte / Literaturangaben mit Redoxwerten südamerikanischer Gewässer. Falls ja, bitte mal posten!

Gruß,
Robert
 

Offline Ditmar

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Re: WF & Tricks
« Antwort #11 am: 08-10-2013, 11:22:17 »
Hallo Robert

Grundsätzlich wissen wir das mit fallenden pH Wert der Redoxwert steigt.
Nun die Frage welche Einflüsse könnten den Anstieg des Redox noch beschleunigen.

Bei mir hängt der Redox zuerst einmal direkt am pH Wert.
Nebeneinflüsse wie Sauerstoffgehalt also schwankender Sauerstoffverbrauch beeinflussen den Redox stark.

700mV ist schon ein extreme Höhe.
Wenn Armin sagt das die Sonde kalibriert ist wäre also eine Vergleichsmessung am Aussagekräftigsten.

Richtig ist das Sauertoffzehrer den Redox steigen lassen.
Anders herum läuft genau das in Armins Biotop extrem langsam ab.

Werte aus dem Amazonas wären sicher interessant aber meines Erachtens nur schlecht vergleichbar.
Wir sprechen von einem fließendem Gewässer.
Gruß Ditmar
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Offline Armin C.

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Re: WF & Tricks
« Antwort #12 am: 08-10-2013, 11:27:30 »
Hallo Ditmar, Robert,

.... ich hatte schon mal nach Redoxwerten im Amazonas gesucht, leider nichts gefunden ...  :undecided:

aber Aussagen wie: "im Rio Negro herrschen sehr sterile Verhältnisse" (sinngemäß)

.... habe ich schon öfter gelesen  :hmm:
_______________________________

Redox steigt immer dann, wenn mehr oxidiert als reduziert wird  :hmm:

... dafür muss im Wasser aber auch was drin sein, was oxidiert werden kann  :hmm:

Oder ist meine Logik da falsch  :fish03:
_______________________________

anfangs fand ich meine hohen Redoxwerte für seltsam ...

... mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt

und iwie sind diese Werte für mich mit einer der Gründe, das meine Heckel laichen!

... mal sehen, wie sich die Werte in meinem "Becken für 2 Heckel" entwickeln  :hmm:

(verpilzte Eier, hatte ich bis jetzt, soweit ich hinsehen kann, auch noch nie!)
[ Gäste dürfen Dateianhänge nicht ansehen ]

 :cheese: 08.10.2013

ich habe mir dasselbe Gerät nochmals bestellt ... mal sehen, was das sagt ?!

[ Gäste dürfen Dateianhänge nicht ansehen ]

 :cheese: 16.05.2013

[ Gäste dürfen Dateianhänge nicht ansehen ]

 :cheese: 09.03.2013

Viel über 800 gehen die Werte seit mehrern Monaten nicht mehr

sie pendeln je nachdem wie lange der Torf im Filter ist jetzt immer zwischen ca. 750 und 800 (aktuell ist der Torf im Filter 10 Tage alt)

ab den Zeitpunkt, bei dem die Werte über 600 gingen, änderten sich die Werte auch bei der Fütterung nicht mehr

unter 600 ... gingen die Werte nach der Fütterung sofort runter!
« Letzte Änderung: 08-10-2013, 11:51:16 von Armin T. (Fish) »
... Gruß Armin

je mehr man weiß, desto mehr weiß man, was man nicht weiß!
 

Offline Robert B

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Re: WF & Tricks
« Antwort #13 am: 08-10-2013, 11:53:34 »
Hallo Armin,

ein hoher Redoxwert heißkt dass es sehr viel oxidierend wirkende Stoffe im Verhältnis zu reduzierend wirkenden Stoffen gibt.

Aber es kann immer nur genauso viel reduziert wie oxidiert werden, weil bei einer Redoxreaktion immer beides abläuft, ein Partner wird oxidiert, der andere reduziert.

Wenn im Wasser viel drin ist was oxidiert werden kann (reduzierend wirkt), wie Laub, dann sinkt das Redoxpotential. Es sei denn der Anteil an oxidierend wirkenden Stoffen würde ebenfalls erhöht. Da wüßte ich aber nichts was bei dir im AQ in Frage kommt.

Was genau bei dir der Grund für den hohen gemesssenen Redoxwert ist, weiß ich nicht. Ein Grund ist der niedrige pH-Wert, aber das alleine kann es nicht sein. Lt. Krause 60 mV pro pH. D.h. bei dir bei pH 5,5 ca. 100 mV. Dann liegst du pH-bereinigt aber immer noch bei 700 mV oder mehr.

"Sterile" Verhältnisse haben erstmal nicht direkt was mit dem Redoxpotential zu tun, sondern sagen nur dass für Bakterien schlechte Lebensbedingungen herrschen bzw. ihre Konzentration gering ist. Das kann bei sehr hohen Redoxpotentialen der Fall sein, aber auch bei anderen Bedingungen, z.B. sehr sauren pH-Werten. Formalin z.B. ist ein starkes Reduktionsmittel und sorgt ebenfalls für "sterile" Verhältnisse.

Was ich aber glaube ist dass die hohe Laubkonzentration und deine Torffilterung in der Tat ein Grund, vielleicht sogar der wesentliche Grund für das Ablaichen sind. Ob das aufgrund der daraus resultierende keimarmen Wirkung der Fall ist, oder ob die Humin- und Gerbstoffe einen anderen stimulierenden Einfluß haben, ist ja im Grund für die Praxis erstmal egal.

Gruß,
Robert
 

Offline Armin C.

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Re: WF & Tricks
« Antwort #14 am: 08-10-2013, 11:55:51 »
Hallo Robert,

Dafür sprechen u.a. auch die gemessenen oft recht niedrigen Sauerstoffgehalte. Insofern glaube ich nicht, dass in den Gewässern in Amazonien auch nur annähernd so hohe Redoxwerte herrschen, wie du sie bei dir im AQ misst.

... am Amazonas regnet es täglich, in der Regenzeit den ganzen Tag

meist verbunden mit Gewittern ...

Blitze setzen viel Ozon frei  :hmm:

.... und Ozon ist eines der stärksten "natürlichen" Oxidationsmittel  :-!-:
____________________________________

vielleicht spielen auch noch niedrige Leitwerte mit rein  :hmm:

vielleicht spielt auch die "Beschallung" des Wassers mit rein :hmm:

vielleicht auch, das es bei mir im Becken 2mal am Tag "regnet"  :hmm:

... oder ich hatte einfach nur Glück ?!
____________________________________

ich glaube in jeden Fall an meine Vorgehensweise ...

.... und werde deshalb ... meinen "Zuchtwürfel" analog dem Heckelbecken umsetzen

mal sehen, was passiert ...  :hmm: :fish01:
« Letzte Änderung: 08-10-2013, 12:18:30 von Armin T. (Fish) »
... Gruß Armin

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