und weiter geht's:
4.) Fangen und Transportieren.
Manchmal muss man die Tiere aus dem Becken wieder rausbekommen. Dazu bedarf es beim Diskus entsprechend großer Netze. Diese sollten möglichst feinmaschig sein, damit sich die Tiere mit ihren Flossensteahlen nicht verheddern. Es hat sich bewährt, mit 2 Netzen zu agieren. Schwarz bespannte Netze sind für die Tiere schwerer zu erkennen.
Achtet also auf eine geeignete Größe, feine Maschen und ggf. auf die Farbe des Netzes.
Ein paar große Transporttüten und Gummibänder, etwas Zeitungspapier und evtl. eine geräumige Styroporbox sind ebenfalls praktisch, wenn man sie hat.
Transporttüten in geringer Stückzahl gibt einem ein netter Zoohändler gerne ab - ansonsten bei eBay. Gummiringe gibt's im gut sortierten Supermarkt, Zeitungspapier (na ja: Das hat wohl jeder zu genüge); Styroporboxen gibt einem auf Nachfrage auch der freundliche Zoohändler (oder auf dem Großmarkt, beim Fischhändler, usw.).
5.) Ersatzteile
Meistens geht immer am Wochenende etwas kaputt.
Daher sollte man sich beizeiten ein paar wichtige Ersatzteile (je nachdem, was für Geräte man einsetzt) bei seite legen.
Für einen Außenfilter wären das z.B. die Pumpenkopfdichtung, die Impellerachse oder ggf. (wenn der Filter schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat) ein kompletter Pumpenkopf oder gar ein kompletter Außenfilter).
Ein Reserve-Heizstab tut auch nicht weh...
6.) Hausmittelchen gegen kleine Weh-Wehs.
Seemandelbaumblätter kosten nicht die Welt, helfen aber (bzw. ein Sud aus ihnen) gegen eine Infektion von Schürfwunden und Co.
Eine kleine Membranpumpe und ein Lüfterstein (ich finde die Sprudler von Eheim ganz toll) können bei notwendigen Temperaturerhöhungen Leben retten.
Dies alles sind wie gesagt sinnvolle Basics. Mulmglocken, Wasseraufbereiter und was auch sonst der "Fachhandel" Euch anbietet müssen nicht sein. Viele dieser ach so nützlichen Dinge stapeln sich im Laufe eines Aquarianerlebens in Speicher oder Keller, ohne dass man sie wirklich gebraucht hätte.
Spart Euch das Geld und kauft Euren schuppigen Freunden lieber hin und wieder frisches Lebendfutter!
