Hallo zusammen,
letzte Woche sind wir recht kurzentschlossen nach Ostfriesland aufgebrochen. Mit im "Gepäck" Stephan, Honey und gute Laune.

Am Mittwoch Abend traf Stephan bei uns ein. Nach einer etwas kurzen Nacht und einem kleinen Frühstück wurden für Heidi und Horst ein paar Red Fire-Garnelen gefangen, einige Wasserpflanzen eingetütet, das Auto beladen und los ging es. Die Fahrt war unspektakulär - wenn auch recht lange - und ohne nennenswerte Staus. Am frühen Abend bzw. späten Nachmittag trafen wir dann bei unseren lieben Gastgebern in Wittmund ein. Sofort wurde der (uns schon während der Fahrt per SMS angekündigte) Kaffee "aufgefahren". Wir haben zusammen gegessen und bei angeregten Gesprächen und beim Betrachten der wie immer top-gepflegten Aquarien verging der Abend wie im Flug. Erschlagen von der langen Fahrt "schleppten" Petra und ich uns nach oben in Richtung des bequemen Nachtlagers. Honey war übrigens als erstes im Bett und befand die kuscheligen Decken für bequemer als die in ihrem Körbchen. Somit war klar, wo sie diese und die folgenden Nächte verbringen würde...

Morgens gab es dann reichlich Kaffee, ein leckeres Frühstück...
... und natürlich wieder jede Menge Gesprächsstoff. Die Zeit verging (wie während unseres gesamten Aufenthalts) wie im Flug und wir mussten uns sputen, um noch zur vereinbarten Zeit zu André zu kommen. Er zeigte und erklärte uns die beiden Gewächshausanlagen. Ein interessanter Blick hinter die Kulissen einer Qualitätsgärtnerei. Hierfür nochmal an dieser Stelle: Vielen lieben Dank André!

Über einen kleinen Umweg mit Abstecher zu einem kleinen, aber feinen, Zooladen, in dem ich einen Jasper-"Brocken" (etwa 500 g) für mein neu zu gestaltendes Nano-Aquarium ergatterte, ging es weiter zu Sabine. Sie hatte leckerste Kuchen / Torten gebacken und bei Kaffee bzw. Ostfriesentee wurde geschnackt was das Zeug hält. Kurze Zeit später stieß auch Wilfried zu uns und es wurde ein vergnüglicher Nachmittag bis in die frühen Abendstunden. Etwas zu früh - aber wir wollten Honey nicht noch länger im Auto warten lassen (und mit rein konnte sie nicht, da Sabine und Wilfried zwei wunderschöne Abessinier-Katzen (ja, diese Worte von mir, einem Katzen"hasser") haben) - brachen wir auf. Ursprünglich war geplant, dass wir essen gehen, aber nach dem leckeren Kuchen hatte eigentlich niemand so richtig Appetit; daher beließen wir es später mit einem kleinen Vesper. Und schon war auch der erste Tag im Norden verstrichen.
Der Samstag startete wie der Freitag: Ein gemütliches und leckeres Frühstück in aller Ruhe. Danach brachen wir nach Bremen auf; zum Einen wollten wir im Vitakraft-Werksverkauf für Honey Futter und diverse Leckereien besorgen und zum Anderen wollten wir - insbesondere Petra zog es magisch dorthin

und ich, um mein Rezept für den Apfel-Mohn-Marzipan-Kuchen zu verfeinern - ins Café Tölke im Schnoor-Viertel. Zielstrebig führte ich uns zwar ins Schnoor-Viertel (ich war selbst erstaunt, da ich ja auch erst einmal dort war), dann aber auch genauso zielstrebig am Café vorbei.

Doch das Schnoor-Viertel ist ja nun nicht allzu groß und so fanden wir das Café auch - nachdem wir uns umgedreht hatten...

Wir bestellten uns leckeren Kaffee und Kuchen und genossen die sündhaft süßen Leckereien. Nach einem kurzen Bummel im Schnoor war es aber auch schon wieder Zeit zum Aufbrechen, denn schließlich gab es ja noch eine Verabredung in Brake...
Aufgrund einer unfreiwilligen Bremenrundfahrt (sowohl das menschliche als auch das eingebaute Navigationssystem ließen uns - in Kombination mit einer überaus verwirrenden Beschilderung - fast verzweifeln) kamen wir etwas verspätet in Brake an. Das Treffen selbst wurde ja
hier schon beschrieben; weswegen ich mir dazu weitere Erzählungen spare...
Wieder in Wittmund angekommen ließen wir den Abend gemütlich ausklingen und gingen zu Bett. Nach einer kurzen Nacht wurde noch einmal gemütlich gefrühstückt und dann war es letzten Endes auch Zeit zum Aufbrechen, da Stephan's Zug nach Zürich um 19:00 Uhr am Karlsruher Hauptbahnhof startete. Wir kamen recht gut durch und so hatten wir Zeit uns in Ruhe von unserem schweizer Freund zu verabschieden. Steffen stieß am Hauptbahnhof auch noch zu uns, um sein Futter von Tom in Empfang zu nehmen. So wurde daraus dann noch ein "Mini-Treffen" am Rande.
Gegen 19:00 Uhr waren wir dann bei uns zu Hause; Honey überzeugte sich, dass sowohl Bällchen wie auch ihr Körbchen am richtigen Fleck waren und nachdem unsere Tiere (allen Wasserbewohnern ging es prächtig und die Freude über das erste Futter seit Donnerstag Morgen war entsprechend groß) und das Gepäck versorgt war, genoss sie es, mit ihrem Herrchen noch ein bisschen im Sessel zu kuscheln. Tja, diese kurze aber schöne Reise war also zu Ende...
Auf diesem Weg möchten wir uns noch einmal bei Heidi und Horst für die herzliche Gastfreundschaft bedanken.

André gilt unser Dank, dass er sich die Zeit für die Führung nahm (und natürlich für die hübschen Alpenveilchen

)

, Sabine und Wilfried für den schönen und kurzweiligen Nachmittag sowie den leckeren Kuchen und Tee (ich hatte keinen Kaffee, nehme aber mal an, dass auch er schmeckte

)

und natürlich bei Marion und Tom für die Organisation und Ausrichtung des Treffens.

Wir sehen uns bestimmt einmal wieder!
Nachtrag:
Fast hätte ich es vergessen: Irgendwie wollten wir zwar an die Küste, aber wenn wir grade mal Zeit dafür hatten, war das Wasser weg
- oder das Wetter viel zu schlecht...
