Das offene Diskusforum
"Kucken" und Lachen => Off Topic => Thema gestartet von: Norbert Koch am 14-06-2011, 20:16:27
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Hallo zusammen,
da es gestern spät wurde, gönnten wir uns heute eine kurze Siesta; aufgeweckt wurden wir ziemlich rüde von meinem Bruder und unserer Vermieterin: Im Töpferladen unter meinem Büro tropfte es. Was war passiert?
Unsere Energieversorger machen anscheinend ihre Drohungen öhm Befürchtungen war, dass ohen Kernkraft Black-Outs drohen. Ganz Stutensee oder zumindest Blankenloch und Büchig waren für etwa 2 Stunden stromlos.
Mein Vorfilter (ein Eheim 2028) hat schon eine recht schlappe Kopfdichtung (die hätte ich beim nächsten reinigungstörn sowieso ausgetauscht); als nur noch der Druck der Wassersäule auf den Filtern lastete, gab nach einer gewissen Dauer die Schwachstelle nach und der Filter fing an zu siffen. Knapp 30 Liter sind in etwa 45 Minuten ausgelaufen und zwar ziemlich direkt nach unten (kein stehendes Wasser auf dem Laminat, nur etwa 100 ml im Schrank).
Passiert ist außer dme Ärger zum Glück nichts - nur ich hatte Rennerei (Wasser aufwischen :blub:, Small-Talk mit dem Töpfer :joke:, eine Ersatzdichtung besorgen :dog04:, Filter grob reinigen - wo sie eh schon mal abgebaut werden mussten - und wieder in Betrieb nehmen)
Den Fischen hat es nichst ausgemacht - ganz im Gegenteil: Durch die "Zwangs-Mittagspause" :sleep: machen sie einen recht frischen Eindruck... :laugh2:
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Hallo Nobby
du arbeitest doch mit PC Einheiten, schon mal an einen USV gedacht? Auch wenn der nicht lange am Filter hält, er piept oft recht laut und davon werden die tiefsten Schläfer wach.
mfg
jörg
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Hallo!
Kleiner Tipp am Rande von einem gebrannten Kind! Sicherheitsbohrung 1cm unterhalb des Wasserspiegels im Ansaugrohr einbringen.
Spart ne Menge Ärger!!! Hätte es mir auch erspart wenn mir jemand vorher den Tipp gegeben hätte.
Filter läuft dann zwar trocken aber besser als nen Wasserschaden!?!?!
Gruß Holger
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Hallo Holger
und bei jedem zweiten Wasserwechsel vergisst du es und der Filter muss neu angesaugt werden
mfg
jörg
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Hi,
ich hoffe die Bakterien haben die Pause auch gut verkraftet! Hier in Friedrichstal hatten wir zum Glück Strom (trotz heftigem Gewitter).
Gruß
Peter
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Hi
Das Loch vom Holger ist wirklich ein absolutes MUST. Sowohl im Zulauf als auch im Ablauf.
Zusätzlich die Schläuche mit Klemmschellen sichern.
Übrigens die uralten Eheim 2250 sind in dieser Disziplin Spitze: Beim mir stehen die ein Stockwerk tiefer, d.h.gute 3-4m Wassersäule.
astrein dicht, keine Klagen.
Auch der Eheim Service ist perfekt: hab vor kurzem für die beiden Methusalems vorsorglich mal ein paar Ersatzteile geordert. Prompte Lieferung innerhalb weniger Tage. Preislich sehr fair.
Genau so soll es sein.
Kauf irgendein Noname-Billig Produkt, ein halbes Jahr später kennt das keine Sau mehr.
Mußte mal gesagt werden, gute Firmen darf man loben.
gruß
bb
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Hallo Nobby, :wink:
das sind dann die kleinen Überraschungen, die einem Aquarianer das Leben manchmal ganz schön schwer machen können. :O:
Sei froh, dass Du doch schnell geweckt wurdest und nicht mehr passiert ist.
Eine mehrstündige Abwesenheit hätte schon fatale Folgen haben können. Laden unter Wasser, Aquarium leer gelaufen und an die Folgen für die Tiere möchte ich gar nicht denken. :mecker:
Erst solch ein Erlebnis zeigt, dass das Wasser nicht nur aus dem Schlauch auslaufen kann.
Viele Grüße
Tom und Marion
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Hiho,
da fühle ich mich doch wieder bestätigt:
Beim letzten Treffen einiger flowgrower wurde mir wieder mal recht deutlich an´s Herz gelegt endlich meinen Innenfilter rauszuschneiden, da das Ding pottenhässlich ist und meine gestalterischen Freiheiten zu stark beschneidet... Man stelle sich vor wenn bei meinem 800er ein Eheim mal anfängt loszupumpen.
Ich behalte den und verzichte lieber auf Schläuche. Auch wenn er nicht sonderlich hübsch ist^^
LG
Olli
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Hallo Olli,
da schließe ich mich Dir an mit der Meinung.
Ich habe am Ersatzbecken zwei Außenfilter. Wieviel Ärger ich mit denen jetzt hatte, ich habe es schon wieder ganz vergessen gehabt. Dann doch lieber ein Innenfilter und einen Diskus weniger.
Gruß
Uli
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Hallo!
Ich hab die Bohrungen nun schon 9 Jahre und noch nicht einmal vergessen. Wie auch ich trenne bis auf das Licht eh alles vom Netz.
Ich hatte schon 600l Wasser im Wohnzimmer!;)
Gruß Holger
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Hallo zusammen
Hatte in den letzten 30 Jahren keinen Defekt an meinen Eheim's der durch Qualitätsmängel verursacht wurde.
Daher auch meinen Danke an diese Firma für ihre Zuverlässigkeit.
Trotzdem bin ich froh bald völlig Schlauchlos und externer Gerätschaften Wasser von A nach B bewegen zu können.
Damit meine ich natürlich nicht den Wasserwechsel.
Übrigens das Thema USV hatten wir schon ist halt eine Kosten Nutzen Rechnung.
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Hallo zusammen,
selbst meine USV war gestern machtlos! Da die Pappnasen von EnBW wohl einen mehrstufigen Stromausfall (zuerst zwei kürzere und dann einen langen) verursacht haben, schaltete die USV beim zweiten Stromausfall innerhalb ein paar Minuten (nach dem Logfile) ab um die Akkus zu schützen. Das machte mich erstmal ratlos.
Aufklärung gab ein Blick in die Logfiles meiner EDV-USV: Die USV meines Servers protokollierte sogar eine Spannungsspitze bei der zweiten Wiederaufnahme der Stromzufuhr.
Die "saubere" EnBW hüllt sich in Schweigen, was wirklich los war. :mecker:
Eine Sicherheitsbohrung im Ablauf (im Zulauf sowieso unnötig, da der nach 30 fehlenden Litern schon im Trockenen hängt) brauche ich nicht zu machen, denn normalerweise halten die Pumpen der Wassersäule gut stand - ich wusste ja auch um die schwache Dichtung, hatte nur noch nicht reagiert...
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Hallo Nobby
soweit ich weiss kann man die einfachen Geräte um 1000 VA doch programmieren das sie quasi Strom liefern bis sie alle sind. Laut Datenblätter sollen die doch 40 Minuten bei 100-200 Watt den Strom halten, das müsste doch bei einem simplen Filter mit 25 Watt wesentlich länger sein
mfg
jörg
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Hallo Jörg,
ja, nur ich habe leider keine "einfache" USV, sondern welche mit aktiver Signalisierung; ich werde die eine fürs Aquarium jetzt gegen ein passive tauschen...
Rein rechnerisch sollten sich mit dem ins Auge gefassten Modell rund 180 Minuten überbrücken lassen.
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Hallo Nobby
Ich denke, man kann sich nicht gegen alle Eventualitäten schützen. Natürlich ist es sinnvoll, gewisse Vorkehrungen zu treffen. Aber wie Du siehst, nützt es Dir in so einem Fall auch nicht viel. Man kann immer nur hoffen, dass man in so einem Fall schnell zur Stelle ist, um grössere Schäden zu vermeiden. Mir war und ist auch oft nicht ganz wohl, wenn ich daran denke, dass es bei uns in der Gegend laufend grössere Baustellen gab. Passiert ja doch immer mal wieder, dass bei Erdarbeiten eine Leitung beschädigt wird und die Reparatur einige Zeit in Anspruch nimmt. Ich teste auch öfter mal von der Firma aus, ob der PC zu Hause erreichbar ist. Ist auch nicht sicher, aber zumindest kann ich mal schnell nach dem Rechten schauen.
Bleibt nur zu hoffen, dass alles in ruhigen Bahnen läuft.
Gruss Stephan
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Hallo Nobby
und das hätte bei einer Inverstion von 80-100 Euro dir den Ärger erspart
mfg
jörg
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Hallo
Ich habe auch 2 alte Eheim 2260 und bin sehr zufrieden was mit der Dichtigkeit betrifft.
Ich habe noch vor mir ein Filterbecken einzurichten und alles in PVC Verrohrung machen und werde da auch die nötigen Sicherheitslöcher machen.
Da ich der Sache auch nicht ganz traue auch wenn ich einen Wasserwechsel mache weil ich da auch schon ein Becken überlaufen gelassen habe, werde ich mir jetzt diese Wächter (http://www.xxl-technik.de/Sicherheitstechnik/Wassermelder/Wassermelder-Pentatech-WA-03-Wasseralarm.html)
bestellen und unter die Becken und Osmoseanlage die neben dem Geschirrspüler unterm Waschbecken in der Küche verbaut ist montieren.
Wegen dem USV, da werde ich mir doch wohl lieber ein Notstromaggregat besorgen.
@ Norbert mein Sohn hat gesagt das beim ehemaligen IWKA Gelände der Blitz eingeschlagen hatte, und sie die Maschinen danach 3 mal hochfahren wollten und das Netz jedes mal zusammengebrochen ist.
Ich hatte Dir auch schon gesagt das die Versorger erst mal alles andere versorgen, bevor die Privathaushalte versorgt werden. Daher ist es auch nützlich wenn man in der nähe eines größeren Unternehmen wohnt.
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Ach diese USV
- mit denen ists gleich wie mit Datensicherungen.
wennst sie brauchst funktionierens net, da trifft Muphys Law zu 200% zu.
Hab früher für einige Jahre als EDV Außendiensttechniker gearbeitet.
Natürlich wurden die Teile überall verkauft und installiert. Ordentlich funktioniert habens in den seltensten Fällen. Ich mein im täglichen Leben, bei Installation und Überprüfung war natürlich alles OK ( wenn net grad wieder mal die Akku Schrott waren). Wenn sie aber doch mal gebraucht wurden habens zu 90% kläglich versagt. Oft auch durch Userfehler - Sekretärinnen - die zb. Kaffemaschine an die USV anstecken, oder auf das tröten bei Stromausfall rein gar nicht reagieren.
Da könnt ich euch Geschichten erzählen, schauderhaft.
Passiert aber auch Profis mit Profianlagen: zb. vor hier wollte vor einigen Jahren der Betriebselektriker den Servershutdown zur Y2K wende nutzen um Umbauten und Wartung an der dieselagregatgestützten USV zu machen.
Nun irgendwie vergißt er den Neutralleiter anzuschließen und das bläßt 380V anstatt 220V in den EDV Raum mit zig Mainframes und Rechenclustern.
Drei Tage ist damals das ganze Werk gestanden, Ersatznetzeite mußten von weltweit eingeflogen werden....
gruß
bb
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Hallo Klaus
ich denke das für solche Fälle ein USV sinnvoller ist, denn du kannst für solche Fälle kein Notstromaggregat für 100 Euro aus dem Baumarkt nehmen. Nimm mal an, du bist ausser Haus und der Strom geht weg, wer startet das Ding und wie läuft die Einspeisund in das Hausnetz? Auch muss du Rücksicht auf Nachbar nehmen denn die kleinen Dinger sind höllisch laut und nicht für den Verbau in einem Keller etc. geeignet
mfg
jörg
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Hallo Bernhard
ich rede hier von einem simplen USV der einfach zwischen Steckdose und Filter geschaltet wird, mehr nicht . Ich hatte die Dinger früher an jedem Rechner und das ging einwandfrei.
http://cgi.ebay.de/1500-VA-UPS-USV-DIGITUS-DN-170022-RS-232-PC-MANAGEMENT-/270765765100?_trksid=p5197.m7&_trkparms=algo%3DLVI%26itu%3DUCI%26otn%3D3%26po%3DLVI%26ps%3D63%26clkid%3D657885430443418841
mfg
jörg
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Hallo Bernhard,
ich habe bisher nur gute Erfahrungen (mit gut gewarteten*) USV's von APC gemacht. Es setht und fällt mit der Wartung UND den regelmässigen Tests. Die kann man bei APC recht präzise konfigurieren und alle paar Wochen mal die Akkus bis zu 10% leersaugen lassen. So bleiben die Akkus fit und man weiß, dass die Teile funktionieren. Und das Ganze recht komfortabel mit E-Mail-Benachrichtigung. Mein Problem war, dass die USV oversized ist/war (ich halte halt noch ne 2000er Smart-APC) und ich trotz Grob-, Mittel- und Feinschutz eine Überspannung in mein Stromnetz bekam - warum muss mir diese Woche noch mein Lieblingselektriker erklären...
* Akkutausch alle 20 Monate, Austausch der USV nach 60 Monaten (dann macht die Elektronik Zicken).