Das offene Diskusforum
"Kucken" und Lachen => Off Topic => Thema gestartet von: André F. am 28-11-2011, 16:27:07
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Moin,
jeder hat ein paar lustige Sachen für die Arbeit. Also her damit ;D
Ich fange denn mal an:
Die fleißige Ameise
Jeden Morgen kam die fleißige Ameise fröhlich zur Arbeit. Sie liebte ihre
Arbeit. Hier verbrachte sie die meiste Zeit des Tages schwer arbeitend,
immer ein Liedchen summend. Sie arbeitete fleißig vor sich hin.
Der Generaldirektor, ein dicker fetter Käfer, stellte fest, dass es
niemanden gab, der die Ameise beaufsichtigte. So konnte es nicht
weitergehen! Er schuf einen Supervisor Posten und stellte einen Mistkäfer
mit viel Erfahrung ein.
Die erste Sorge des Mistkäfers war, die Arbeitszeit zu standardisieren. Er
erstellte hierzu verschiedene Reports. Bald darauf benötigte der Mistkäfer
eine Sekretärin, die diese Reports vorbereitete. Man stellte Eine Spinne
ein, die ein Archiv einrichtete und Telefonanrufe entgegennahm.
Und in der ganzen Zeit, arbeitete die Ameise froh und munter weiter, denn
ihre Arbeit gefiel ihr und von Zeit zu Zeit summte sie ein Liedchen.
Der Generaldirektor war begeistert von der Arbeit des Mistkäfers, und fragte
ihn nach grafischen Darstellungen und Zukunftsanalysen. So wurde es nötig,
eine Fliege einzustellen als Helfer für den Supervisor. Sie kauften der
Fliege ein Laptop, mit dem sie die Reports schön bunt gestalten konnte.
Die fleißige Ameise summte schon bald kein Liedchen mehr, beschwerte sich,
dass sie so viel Schreibkram auszufüllen hatte, anstatt zu arbeiten.
Daraufhin beschloss der Generaldirektor, dass ein Administrator für die
Abteilung, in der die Ameise arbeitete, her musste. Diese
verantwortungsvolle Aufgabe wurde der Heuschrecke übertragen, die als erstes
verlangte, dass man ihr einen speziellen Sessel kaufen solle. Natürlich
brauchte sie auch ein Auto, einen Laptop und einen Zugang zum Intranet. Und
selbstverständlich brauchte sie auch einen persönlichen Assistenten, die
Kröte, die schon an ihrem alten Arbeitsplatz als Sekretärin für die
Heuschrecke gearbeitet hatte.
Die Ameise sang nicht mehr. Sie wurde immer unruhiger und nervöser.
"Wir müssen ein Gremium beauftragen, Daten für eine Studie über die
arbeitende Gesellschaftsschicht zusammenzutragen und einen Bericht zu
verfassen." Gesagt, getan. Die ausgesuchten Spezialisten machten sich gegen
ein beträchtliches Entgelt sogleich monatelang an die Arbeit.
In der Zwischenzeit, stellte der Generaldirektor fest, dass die Abteilung,
in der die fleißige Ameise munter vor sich hin arbeitete, nicht mehr den
gleichen Profit wie früher erwirtschaftete. Er wandte sich an die Eule, eine
Expertin in Sachen Betriebswirtschaft, die Tausende von Euro bekam.
Sie sollte analysieren und diagnostizieren, was zu tun sei. Die Eule
wirbelte drei Monate in allen Büros der Firma herum. Dann legte sie einen
Abschlussbericht vor, der besagte: "Sie haben zu viel Personal, es sollten
Stellen abgebaut werden."
Dem Expertenbericht der Eule folgend, entließ der Generaldirektor die
Ameise, die immer so fleißig arbeitete und ihre Arbeit liebte.
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Und die Moral von der Geschicht':
Es sollte dir nicht im Traum einfallen, eine fleißig arbeitende, fröhliche
Ameise zu sein. Es ist viel besser eine Heuschrecke oder ein Mistkäfer zu
sein, wenn auch unnütz und unfähig. Diese brauchen keinen Supervisor, es
stresst sie niemand.
Wenn du nicht anders kannst, als fleißig und arbeitsam zu sein, dann zeige
niemandem, dass du fröhlich bist und dass dir deine Arbeit Freude macht!
Erfinde von Zeit zu Zeit ein Unglück, jammere und beschwere dich, damit es
niemandem in den Sinn kommt, dich zu beneiden, nur weil du Spaß an deiner
Arbeit hast.
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Gruß
Die Ameise
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Moin,
eins habe ich noch....
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Hallo André,
wie war... :'(
Der Schäfer und der Unternehmensberater
Ein Schäfer stand auf einer abgelegenen Bergweide und hütete seine Schafe. Plötzlich kam, eine Staubwolke hinter sich her ziehend, ein nagelneuer Jeep angefahren. Ihm entstieg ein junger Mann, bekleidet mit einem Anzug teuerster Marke, rahmengenähten Schuhen und einem aufsehenerregenden Brillengestell auf der Nase. Er wandte sich an den Schäfer und fragte: “Wenn ich Ihnen sagen kann, wieviel Schafe Sie hier haben, bekomme ich dann eins?“ Der Schäfer stützte sich auf seinen Stab, überlegte kurz und sagte knapp: „Können wir machen.“
Der junge Mann packte ein Notebook und ein Handy aus, holte sich übers Internet einige Infarotbilder der Erdoberfläche und startete seine Software zur Auswertung der Daten. Nachdem er einige Zeit gearbeitet hatte, druckte er einen 120-seitigen Bericht, drückte dem Schäfer die Zettel in die Hand und sagte: „Sie haben hier 1185 Schafe auf der Weide.“
„Stimmt,“ sagte der Schäfer, „Sie dürfen sich eins aussuchen.“
Der junge Mann brachte ein Tier zum Auto und verstaute es im Kofferraum.
Der Schäfer fragte nun seinerseits den jungen Mann: “Wenn ich Ihnen sage, was Sie von Beruf sind, bekomme ich dann mein Tier zurück?“ „O.k. machen wir“ sagte der junge Mann, der bereits wieder im Auto saß und Anstalten machte, davonzufahren.
Der Schäfer sagte: „Sie sind Unternehmensberater.“
„Stimmt“ sagte verdutzt der junge Mann, „woher wissen Sie das?“
Der Schäfer musterte den jungen Mann und antwortete:
„Erstens kommen Sie hierher, ohne dass ich Sie gerufen habe.
Zweitens wollen Sie ein Schaf dafür haben, dass Sie mir Dinge erzählen, die ich schon längst selbst weiß.
Drittens haben Sie keine Ahnung von dem, was ich hier tue – und nun geben Sie mir meinen Hund zurück!“
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hmm, da hab ich auch noch einen:
Ein Rabe sitzt auf einem Baum. Kommt ein zweiter Rabe vorbei und fragt:
"Was machst du denn da?"
"Nix, ich sitz nur da und schau blöd."
"Klingt gut, das mach ich auch".
Und der zweite Rabe setzt sich neben den ersten auf den Ast.
Kurze Zeit später kommt ein Hase daher und sieht die beiden Raben. "Was
macht ihr denn da?"
"Nix, wir sitzen nur da und schauen blöd."
"Das will ich auch probieren," sagt der Hase und hockt sich unter den
Ast.
Es dauert nicht lange, da kommt ein Fuchs des Weges. Er sieht den Hasen
und die beiden Raben und fragt: "Was macht ihr denn da?"
"Nix, wir sitzen nur da und schauen blöd," erklärt ihm der Hase.
"Aha," meint der Fuchs und gesellt sich zum Hasen.
So hocken alle vier da, machen nix und schauen blöd, bis ein Jäger
vorbeikommt und den Fuchs und den Hasen erschießt.
Meint der eine Rabe zum anderen: "Siehst Du, es ist so, wie ich immer
sage:
Nix tun und blöd gucken geht nur in einer höheren Position."
lg Sabine