Das offene Diskusforum
Krankheiten, Workshops, Seminare und Anderes... => Krankheiten und Therapien => Thema gestartet von: Norbert Koch am 26-01-2014, 18:29:18
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Hallo Nobby,
scheiße ... :'(
... wie geht's den, den 2 restlichen ?!
meine sind mittlerweile bei den anderen im Heckelbecken und fit ....
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Hallo Armin,
die beiden anderen sind augenscheinlich fit und zeigen keine Kopflöcher. Die Wunde des Männchens ist schön verheilt, aber noch sichtbar (es fehlen Schuppen an der Stelle). Sie fressen gut und sind deutlich zutraulicher geworden.
Montag (also morgen) müsste ich das Flagellol bekommen und dann bringe ich auch eine frische Kotprobe zum Tierarzt, um vor der Medikation auf Flagellaten untersuchen zu lassen.
Ich hab mir morgen extra freigehalten, damit ich die Tiere gut versorgen kann...
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Hey Nobby,
als ich deinen Bericht gelesen hab wurde mir ganz anders ums Herz. :'(
Es tut mir so leid für dein Weiberl und natürlich auch für dich. :troesten:
Ich drück dir ganz fest die Daumen, das deine beiden anderen Neulinge gesund und munter bleiben.
Fühl dich umarmt und Kopf hoch...
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Hallo Nobby,
das wünscht sich Niemand, ich hoffe Du hast einen kompetenten Arzt vor Ort.
Das sind sicherlich Tage die man nicht haben muß, bleibt mir nur zu schreiben "Kopf hoch, das Messer zwischen die Zähne und durch".
Gruß Rich :cheers:
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Hallo Norbert,
schliesse mich Rich und Miggi an. Viel Erfolg!
Grüsse Ernst
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Hallo Nobby
Sehr schade aber solche Schicksalsschläge kann man nicht umgehen sie kommen einfach.
Eine Untersuchung unter dem Mikroskop wäre sicher aufschlussreich.
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Hallo Ihr Lieben,
vielen Dank für Euren Trost!
@Rich,
wenn es (für meinen Geschmack) ausreichend parafreie WF-Nachzuchten in wirklich guter optischer Qualität gäbe, würde ich vermutlich jetzt Nägel mit Köpfen machen...
Das hieße dann aber auch mich von meiner brasilianischen Hübschen zu trennen. Ich muss da ein paar Nächte drüber schlafen...
Und ja: Es gibt hier im Umkreis zwei fischkundige Veterinäre - und wenn nicht, würde ich nach Hannover fahren; für die Gesundheit meiner Tiere ist mir kein Aufwand zu hoch!
@Ditmar,
wenn ich mir einmal ein Mikroskop, den passenden Kurs dazu und das nötige Zubehör leisten kann, werde ich auch dieses Thema für mich erschließen, solange bleibt mir nur der Gang zum TA...
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Hallo Norbert,
schade, dass es so gekommen ist.
Ich denke, das eine bakterielle Infektion, die durch das Umsetzen hervorgerufen wurde, dahinter steckt. Ich denke weiterhin, dass sich der Fisch auch nicht verletzt hat, wie gesagt die Symptome bei Dir und bei Armin deuten eher auf bakterielle Anpassungsprobleme hin.
Ich denke auch nicht, dass der Verkäufer, auf nicht optimaler Haltungsprobleme, eine Schuld trägt.
Schau mal was der Tierarzt sagt.
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Hallo Peter,
wir (Armin und ich) wissen Folgendes:
1.) Der Vorbesitzer hat nachdem er die Kleinanzeige aufgegeben hat, die Tiere vernachlässigt. Er hat zwar eh sehr wenig Wasser gewechselt, aber nachdem "die Bilder im Kasten" waren wohl gar nicht mehr.
Die Fische waren ein Schatten dessen, was wir im Vorfeld gesehen hatten; es war bei Armin wohl eher ein Mitleidskauf.
2.) Er hat (fast) ausschließlich RH gefüttert.
3.) Es durfte niemand näher als 3 m ans Aquarium. Dementsprechend scheu waren die Tiere.
Eine bakterielle Geschichte schließe ich eigentlich aus. Die Tiere zeigten kaum Streifen (und wenn dann invertiert), atmeten ruhig und haben normal gefressen. Kein Flossenklemmen, nicht dunkel etc.
Wie kommst Du auf den Schluss?
Zumal bei Armin ja der Spuk nach dem Einsatz von Flagellol aufgehört hat...
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Hallo Norbert,
es sind mir einige Fälle bekannt, wo es nach dem Umsetzen zwischen zwei Standorten zu solchen Symptomen gekommen ist.
Die Kopflöcher mit wahrscheinlich weißen Sekret bei Armin, die Infektion bei deinem Fisch, dass passt alles zu der oben genannten Vermutung.
Flagellol wirkt auch antibakteriell .... Wenn weitere Symptome auftreten, m.E. Antibiogramm usw.
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Hallo Peter,
danke!
Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich nicht gleich nach Hannover fahre... :hmm:
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Hallo Norbert,
wenn die anderen beiden augenscheinlich gesund sind, vielleicht ist die Geschichte durch...
Wie gesagt, wenn weitere Probleme in dieser Richtung (weiße Stellen, die aufbrechen) auftreten, dann solltest du zu Tierarzt gehen, einen Abstrich machen lassen usw. Oder generell mit einem Tierarzt sprechen und seine Meinung dazu einholen.
Das kann im ersten Ansatz auch erstmal der Tierarzt um die Ecke sein.
Ich würde sie auf jeden Fall noch eine Weile in Quarantäne belassen.
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Hallo Norbert
Ich würde ua auch die KH noch erhöhen :zwinker:
Ich hatte ebenfalls einmal 2 Fische (ein Pärchen BD) die Kopflöcher von ca. 4 mm hatten da mir bekannt war das es ua an einem Massenbefall von Darmflagellaten sein könnte die auf Grund von Nahrungsmangel dann vom Knorpel Gewebe leben aber auch bei fast 0-1 KH über einige Wochen waren zwecks 3 maliger Nz. habe ich das Paar dann im Würfel gelassen, habe die Löcher erst gesehen als die Wunde am Kopf aufgebrochen ist zu einer Größe von ca 4 mm.
Habe dann zunächst in 2 Tagen die KH auf 8 angehoben mit der Temperatur bin ich von 28 ° ebenfalls in 2 Tage auf 31 gegangen habe dann einen Sud von SMBB (4 große Blätter) ins Becken gegeben und noch weiter 6 Blätter an einem Sauger ins Becken gehängt und noch einen flachen Tee Löffel Meer Salz mit zugegeben. Das Wasser war richtig Braun konnte aber die Fische noch gut sehen 3 Tage habe ich nichts gefüttert auch keine Medikamente gegeben am 4ten Tag habe ich dann angefangen mit Enchys die einige Stunde vorher in einem Schnapsglas voll Vitamine gehalten wurden zu füttern was sie auch gefressen habe, das weiter Futter habe ich weiter noch mit Vitaminen angereichert.
Die Fische waren einige Wochen im Becken dabei habe ich nur das Wasser ersetzt was durch Verdunstung und Kot absaugen weniger wurde man konnte gut verfolgen wie die Löcher in der Zeit immer kleiner wurden.
Mit Kopflöcher habe ich seit damals keine Probleme mehr gehabt ev weil meine Nz bei KH Werten von 6-8 Schwimmen.
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Hallo Günter
Immer wieder interessant zu lesen wie ein alter Hase wie du an solche Probleme herangeht. :good:
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Hallo Zusammen,
... wie die meisten wissen, bin ich ein Gegner von Medikamenten! (habe trotzdem Sera Flagellol eingesetzt)
ich hatte 4 Heckel und 3 Blaue (2 davon schwimmen noch bei Nobby)
... einen meiner "neuen" Heckel habe ich leider verloren
dachte anfangs auch er hat sich nur iwo gestoßen ... (das war aber leider eine Fehleinschätzung)
hab nachdem ich das "Loch" an der Stirn gesehen habe ... PH gesenkt, SMBB rein, Mineralien erhöht, den Fisch, bzw. das Loch mit SMMB Reduktion beträufelt, etc.
... er hat es trotzdem nicht überlebt, Loch wurde größer, er begann zu "taumeln" und starb (von erkennbaren Loch bis zum Tot ... 3-4 Tage)
obwohl er ansonsten gut aussah, bzw. sich normal verhalten hatte ... er hat gefressen bis zum Schluss!
nachdem der nächste anfing "Löcher" zu bekommen, machte ich mir Gedanken ... (3-4 Tage nach erkennen bis zum Tot beim letzten, machten mir Angst)
... Gedanke war "iwas Bakterielles" (zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Fische ca. 2Monate ... und es war nach der Abgabe an Nobby)
den Gedanken hatte ich aber relativ schnell wieder verworfen ...
bakteriell; konnte eigentlich nicht sein ... im QB war selbes Wasser wie im Heckelbecken mit max. WW
im QB mit 7 Scheiben (100x50x50 mit 2 HMF in den hinteren Ecken plus einem Topffilter, WW 50% alle 3 Tage plus täglich ca. 10% Wasser vom Heckelbecken)
... die Wasserwerte waren konstant bei ca. PH um 6 Leitfähigkeit um 300
da die Fische schon beim Vorbesitzer unter Stress standen, er die Tiere fast zu 100% nur mit RH fütterte ... und was WW betrifft auch etwas nachlässig war ..
... war für mich der Fall klar ... LK auf Grund von Flagellaten!
also habe ich 7 Tage mit Sera Flagellol im QB behandelt mit 120% der angegebenen Dosis ...
und das mit Erfolg ... (ohne ärztlichen Beistand)
mittlerweile schwimmen meine 3 verbliebenen, mit den anderen 8, im Heckelbecken ...
ist natürlich jetzt mit 11 Heckeln auf 500L netto kein Zustand ...
... muss sehen, das mein Zuchtbecken sowie mein "Großes" fertig wird ... :fish01:
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Arzt hin oder her ...
... Thesen hin oder her
Nobby, bei mir war Flagellol erfolgreich ...
also würde ich, wenn ich Du wäre, da unsere Fische den selben Urspung haben, die 2 auch mit Flagellol behandeln! :nurse:
... und das auch obwohl ich normal :ill: gegen Medis bin!
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ob es jetzt ein Fehler war, die Fische zu kaufen, glaube ich eher nicht!
auch wenn ich nur noch 3 von 4 Heckel habe ... ich glaube in Zukunft geht es diesen 3 gut!
... und selbes glaube ich bei Deinen verbliebenen 2 auch! :fish01:
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Hallo zusammen,
hallo Armin, heute war ich beim TA. Nachdem es ewig dauerte, bis ich frisch abgesetzten Kot einsammeln konnte, habe ich es gerade noch vor der Mittagspause geschafft.
Die Ärztin stellte einen "erheblichen" Befall von Flagellaten fest, wollte aber auch bakterielle Gründe ob des rasanten Verlaufs nicht ausschließen. Daher soll ich morgen einen Hautabstrich mitbringen; die nötigen Utensilien hat sie mir mitgegeben.
Ich soll ruhig heute mit der Medikation mit sera Flagellol beginnen; aufgrund der Schilderung des Erfolgs bei Armin und der Tatsache, dass sie als WF noch nicht häufig Medikamentenkontakt (außer den irrsinnigen Antibiotika-Cocktails während des Exports) hatten, sieht sie die Chance recht hoch ein, dass das Medikament den erwünschten Erfolg zeigt.
Um übrigens zukünftig weitere Abschürfungen zu vermeiden habe ich bei Rainer Stenzel 2 Wurzeln für die Zuchtbecken in Auftrag gegeben...
Über den weiteren Werdegang und die Auswertung des Antibiogramms halte ich Euch auf dem Laufenden.
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Hallo Armin,
ich bewundere Deinen Optimsmus :good:
Schau mal ob Du frischen Kot einsammeln kannst, dann sag ich Dir was Sache ist.
Gruß Rich :cheers:
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Hallo Rich,
Schau mal ob Du frischen Kot einsammeln kannst, dann sag ich Dir was Sache ist.
in meinem GB (Heckelbecken) ... ist das leider fast nicht möglich!
ich bewundere Deinen Optimsmus :good:
... der Hexensud ... machts :cheers:
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Hallo Nobby,
...wollte aber auch bakterielle Gründe ob des rasanten Verlaufs nicht ausschließen.
ich weiß nicht, ob das von Belang ist ...
... ich habe neben der Flagellol Behandlung auch versucht den Keimdruck zu senken und den Leitwert zu erhöhen
während der Behandlung von 7 Tagen habe ich den PH auf 4,5 abgesenkt, O² reduziert und Temp. auf 26°C runter
zum anderen habe ich mit "Preis Diskus Mineralien" den Leitwert auf ca. 400 angehoben
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meine Behandlung halte ich momentan für erfolgreich ... meinen 3 Heckeln, scheint es gut zu gehen ...
.. den größtem Teil lege ich darauf auch Flagenoll
inwieweit meine anderen Maßnahmen beteiligt waren weiß ich nicht ... :undecided:
der Ursprung des Problems liegt für mich in der RH Fütterung!
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Hallo Armin
Ich bin mir einfach nicht sicher ob dein Hexensud direkt oder indirekt hilft. :undecided:
Also direkt durch Vitamine , Spurenelemente .....
Oder durch den Mechanismus der Abhärtung. :zwinker:
Deine Selbstsicherheit ist in der Tat bewundernswert.
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Hallo Ditmar,
Deine Selbstsicherheit ist in der Tat bewundernswert.
so selbstsicher, wie ich im Forum vielleicht rüber komme ... bin ich gar nicht!
... den Hexensud mach ich, weil ich es so gelernt habe ... (und weil es "meist" auch funktioniert)
gegen Medis bin ich, weil ich es so gelernt habe ...
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... manchmal geht mir aber auch ein "uneingerichtetes / unbepflanztes Aquarium" durch den Kopf ... um alles einfacher zu machen! :fish01:
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auf der anderen Seite "klatsch" ich auch ohne Problem mal einen Fisch gegen die Wand!
... ich bin zwar tierlieb ... habe aber auch kein Problem damit, auf Grund mehr Erfahrung mal einen Fisch zu riskieren ...
bei einem Hund oder Katze ... würde ich selbes nicht machen! (Hunde oder Katzen esse ich nicht! ... Fische schon!)
... ENSDSCHULDUIGUNG
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Hallo Armin
so selbstsicher, wie ich im Forum vielleicht rüber komme ... bin ich gar nicht!
Na ich kenne dich ja persönlich und weiß dich und deine Aussagen gut einzuschätzen. :zwinker: :pfeifend:
Wir haben ja schon einige Stunden Auge in Auge hinter uns gebracht. :cheers:
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Hallo zusammen
>>>der Ursprung des Problems liegt für mich in der RH Fütterung!<<<
Also das habe ich ja noch nie gehört, müssten ja zB.die Stendker Tiere nur noch Löcher im Kopf haben, aber so sind hallt die verschiedenen Meinungen..
>>>auf der anderen Seite "klatsch" ich auch ohne Problem mal einen Fisch gegen die Wand!<<<
So was habe ich in den 50 Jahren Diskus wirklich noch nicht gemacht ich nehme Nelken Oel wenn’s mal sein muss aber so ist es nun mal,
der eine so der andere so.. :hmm:
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Hallo Günter,
>>>auf der anderen Seite "klatsch" ich auch ohne Problem mal einen Fisch gegen die Wand!<<<
So was habe ich in den 50 Jahren Diskus wirklich noch nicht gemacht ich nehme Nelken Oel wenn’s mal sein muss aber so ist es nun mal,
der eine so der andere so.. :hmm:
das war doch nur sinnbildlich geschrieben :pfeifend:
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Hallo Norbert,
das mit den Flagellaten als primäre Ursache ist zu einfach gedacht. Ich bin schon länger dazu übergegangen gegen Flagellaten und Kiemenwürmer grundsätzlich nicht mehr zu behandeln, weil es aus meiner Sicht nicht nötig ist. Es bringt nur kurzzeitige Besserung, wie auch in deinem Fall, dann geht's aber oft noch stärker bergab. Es schwächt nur die Tiere. Schade das du das Tier schon in den Fischhimmel geschickt hast, ein Abstrich von der Wunde, mit Antibiogramm wäre zwingend nötig gewesen. Mach das noch bei einem anderen Fisch aus dem Becken. Der Flagellatenbefall der sicher stark war, ist für mich eine Folge der gestörten Darmflora auf Grund einer bakteriellen Infektion. Besteh beim Tierarzt auf ein Antibiogramm, denn den auch die "Schul"Tiermedizin zäumt meiner Ansicht nach das Pferd leider immer noch von hinten auf!
Viel Glück!
Lg
Christian
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Hallo Josch,
da man in der Regel nicht tausende Fische sedieren muss, ist der Kauf eines 100 ml Gebindes für rund 18,- € (mit ein bisschen Suche findet man Preise unter 20,- €) dennoch sinnvoller.
Für große Züchter und Veterinäre mögen größere Mengen vielleicht Sinn machen...
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Hallo Nobby,
natürlich macht es nur Sinn wenn man sich den Liter mit Aquarienkollegen teilen würde.
Was soll ein einzelner mit dieser Menge...
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Hi Norbert
Danke für die Info. :super:
kannte ich noch nicht.
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Hallo Günter,
für mich - wenn es denn soweit kommen muss - das Beste in der Anwendung; Genickschnitt, Herzstich und Co. kriege ich nicht übers Herz...
Obwohl ich gerade erfahren habe, dass das Mittel (vermutlich wegen einer potentiellen Gefahr für unserer Gewässer) umstritten ist und evtl. bald nur noch über Veterinäre zur Anwendung kommen könnte. Prinzipiell ein logischer Schritt, denn mit solchen Mitteln ist auch eine enorme Verantwortung verbunden!
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Hallo,
pathogene Keime können durchaus auch mit Rinderherz usw. eingeschleust werden.
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Hallo Zusammen,
pathogene Keime können durchaus auch mit Rinderherz usw. eingeschleust werden.
... ich kauf keine Fische mehr, die mit RH gefüttert wurden :mist:
:tschuess:
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Hallo Nobby,
habe es eben erst gelesen...es tut mir sehr leid...und ich würde dir gerne helfen können.
Aber ich bin mir nicht sicher, habe ja seinerzeit bei meinen beiden kränkelnden "Preis Carely" im Quarantäne-Becken eingesetzt und auch auf deine Rat hin die Temperatur erhöht, was meines Erachtens sehr geholfen hat.
"Preis Carely" ist rein pflanzlich - Allium ursinum, Allium stativum, Malve silvestrum, Acidum chronicum, Chrysantenum vulgare - sind die Bestandteile.
Es wirkt speziell als Futterzugabe für eine gesäuberte und widerstandsfähige Darmflora und fördert nachhaltig eine freie Atmung und Tiefenreinigung der Kiemen.
... :hmm: vielleicht kann es ja unterstützen...ich kann dir es gerne geben, habe es da. Melde dich dann einfach
Also ...erst einmal wünsche ich wünsche dir und deinen Scheiben gute Besserung!!!!
Liebe Grüße, bis dann
Ute
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Hallo Norbert,
was kam bei dem Hautabstrich raus?
Lg
Christian
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Hallo Christian,
bakteriell alles im grünen Bereich! Was es genau war, kann ich erst morgen berichten, da der Befund den die Tierärztin ermittelte anscheinend ihr Kenntnisse überstieg hat sie die Abstriche zur Tierärztlichen Hochschule Hannover geschickt. Morgen weiß ich dann hoffentlich mehr - ein komisches Gefühl hab ich schon...
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Hallo Norbert,
jedenfalls hoffen wir das Beste!
Gruss Ernst
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Hallo Norbert,
auch ich darf mich den guten Wünschen anschließen. Ich bin optimistisch, daß deine Fische es mit deiner Hilfe schaffen werden, die Erkrankung zu überwinden. Bei meinen ist, wenn auch bei einem anderen Befund, inzwischen eine Besserung, wenn nicht sogar eine endgültige Heilung eingetreten. Es war zwar eine erheblicher zeitlicher Einsatz erforderlich, aber das hat sich auf für mich, aber ganz besonders für meine Tiere auf jeden Fall gelohnt! Ich hoffe, daß sich solche Tage für dich und mich so schnell nicht wiederholen.
VG
Uli Schumacher
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Hallo zusammen,
dieses traurige Thema möchte ich mit der Diagnose und einem aktuellen Zwischenstand schließen:
Die 3 blauen Wildfänge hatten massive Pilzinfektionen mit Saprolegnia-Sporen.
Nachdem ich ja bereits anfangs dieses Threads mitteilen musste, dass ich das erste Weibchen erlösen musste geschah folgendes:
Die Tierärztin befand (basierend auf einet wie ich im Nachhinein finde) vorschnellen Diagnose, das ich das augenscheinlich gesunde zweite Weibchen zur Gruppe nach oben setzten und präventiv auf Flagellaten behandeln solle. Sie habe den Abstrich des Männchens an die tierärztliche Hochschule in Hannover weitergeleitet, da sie ihre Vermutung bestätigt haben wollte. Sie würde sich wieder melden. Außer den üblichen Umweltkeimen in recht niedriger Konzentration wären die Tiere im oberen Aquarium in einem guten Zustand.
Das Männchen mit der vermeintlichen Wunde durch die Rauferei, die zwar zugewachsen war, jedoch immer noch einen rosafarbenen Hof zeigte, zeigte in den bangen Tagen des Wartens keine Besserung. Im Gegenteil: Der Zustand des Tieres wurde zusehends schlechter, er war eigentlich nur noch dunkel gefärbt unter der Wurzel. Gegen Mitte der vorletzten Woche fing er an sich zum Koofsteher zu entwickeln. Das Fressen stellte er komplett ein, der Hof um die Wunde wurde breiter und schwoll an. Außer Wasserwechsel und SMBB-Sud konnte ich nichts für ihn tun. Einen Tag vor dem vereinbarten Besuch der Tierärztin habe ich keine andere Lösung gesehen, als auch ihn von seinen Qualen zu erlösen.
Zwischenzeitlich war die Medikation im oberen Aquarium ohne Zwischenfälle abgeschlossen und ich konnte das Wasser über Kohle filtern um die Arzneimittelrückstände zu entfernen. Alle Tiere frassen gut, das Weibchen hatte ihren Platz in der Gruppe gefunden.
Der Besuch der Tierärztin hatte sich dann mittlerweile auf den vorletzten Freitag verschoben und sie eröffnete ihn mit einer schlechten Nachricht: Die Tiere hätten (wie bereits anfangs erwähnt) eine Pilzinfektion, die sich im Tier verkapselt habe und vermutlich durch den Transportstress aufgebrochen sei. Retten hätte ich keines der Tiere können. Ob das dritte Weibchen gesund bleibt könne sie mir nicht zusichern. Ich müsse aber (wegen ihrer Fehleinschätzung) das gesamte obere Aquarium gegen die Sporen behandeln. Ich musste möglichst exakt den Nettoinhalt des Aquariums ermitteln, damit sie genau dosieren konnte. Nachdem also Sandboden, die Scheiben vom Innenfilter und die Filtermedien herausgerechnet und der aktuelle Füllstand gemessen war, gab sie das Mittel ins Aquarium und wartete mit mir noch eine starke halbe Stunde auf etwaige heftige Reaktionen der Tiere, die zum Glück ausblieben.
Nach mindestens 48, maximal 54 Stunden sollte ich mindestens drei aufeinanderfolgende Wasserwechsel machen und das Becken für zwei Tage über Kohle filtern. Ich tat wie angeheißen und zunächst sah alles ganz gut aus...
... bis dann am letzten Donnerstag die Hölle losbrach!
Außer den drei Wildfängen (2 Alenquer, 1 Manacapuru) wurden alle Fische dunkel. Die Alenquer-Jungs von Sönke zeigten ein seltsames Hautbild: Einzelne Schuppen standen leicht hervor. Seither wechsle ich jeden Tag mindestens 600 l Wasser, habe die Temperatur leicht reduziert (auf 27° C) und SMBB-Sud und Blätter im Einsatz. Gestern abend beim Wasserwechsel der hoffentlich letzte traurige Höhepunkt der Odyssee: Zwei Alenquer-Böcke taumelten, legten sich zur Seite, einer bekam weiße Flecken und sie hörten auf zu atmen - direkt vor meinen Augen!
In meiner Not fischte ich die Tiere aus dem Aquarium und nahm sie im mittleren Becken in meine Hände, um sie behutsam vor- und rückwärts durch das Wasser zu ziehen. Eigentlich hatte ich sie fast schon aufgegeben, aber zumindest fingen sie wieder an zu atmen. Da beide offensichtlich Angst in meinen Händen hatten (einer schwamm aus eigener Kraft weg, der zweite wand sich wie ein Aal), überließ ich sie nun ihrem Schicksal und der Nacht. Da saß ich nun hilflos und demoralisiert vor den Aquarium. Alles, weil ich einer Tierärztin vertraut hatte...
Beim letzten Kontrollblick kurz nach 1:00 Uhr lagen beide noch auf dem Boden und "pumpten wie die Maikäfer". Mit einem unguten Gefühl legte ich mich schlafen. Gewiss, dass ich zwei tote Fische vorfinden würde zögerte ich meinen Gang zu den Aquarien noch etwas hinaus. Um 6:00 Uhr fasste ich mir dann ein Herz und sah nach: Ein kleines Wunder war geschehen! Beide Fische schwammen im faden Licht des Durchgangs umher. Der eine Bock zeigte bis gegen 8:30 Uhr noch die hellen Flecken. Inzwischen hat sich ihr Zustand weiter stabilisiert. Ich hoffe, ich habe keine weiteren Verluste zu beklagen und wechsle munter weiterhin das Wasser.
Im oberen Becken entspannt sich die Situation bereits: Jetzt, ca. 2 Stunden vor dem Wasserwechsel ist nur noch ein Fisch phasenweise dunkel...
Drückt mir und vor allem den Tieren die Daumen!
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Hallo Norbert,
ich behandle grundsätzlich schon länger nicht mehr gegen Flagellaten, gegen Kiemenwürmer nur im äußersten Notfall. Dieser tritt bei größeren Tieren nicht auf, höchstens bei Fischbrut.
Ich mach von allen neuen Fischen die zu mir kommen einen Hautabstrich und laß ihn auf Bakterien untersuchen, die killen die Fische schnell, nicht die überbewerteten Parasiten!
Kauf auch keine "entwurmten" Wf. Ich hab nur Wf und davon eine ganze Menge, das einzige was ich bei Importen akzeptiere ist eine Salzbehandlung zum Streßabbau und entgiften. Die ganze Parasitenbekämpferei richtet mehr Schaden an als sie nützt. Die beste Therapie ist Lebendfutter, selbstgefangen, aus fischfreiem Gewässer. Das sorgt für eine gute Darmflora und das bringt den Fischen wirklich was.
Ich kann nur von Flagellatenbehandlungen abraten, dein Fall ist ein weiteres Beispiel dafür!
Lg
Christian
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Hallo Christian,
ich bin auch kein Freund von Medikationen, aber wenn man noch nicht mal nem Tierarzt vertrauen kann?!
Die Tiere, die am robustesten stehen und denen man selbst nach den Strapazen der letzten Tage nichts ansieht, sind übrigens meine Alenquer-WF: Kein Zucken, kein Pienzen, klare rote Augen und tolle Farben.
Da komme ich schon in's Grübeln, ob ich nicht weg von den WF-Nachzuchten komplett auf Wildfänge umstellen sollte...
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Hallo Norbert,
ich drück dir und deiner Truppe die Daumen
Gruß Herbert
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Hallo Nobby,
das klingt ja wirklich nicht sehr ermunternd! Drücke Dir die Daumen, dass sich die Situation stabilisiert! Ich bin ja schon gefrustet, dass mein L46 Männchen nach der Fotosession sein Gelegen aufgegeben hat... (den Garnelen hats geschmeckt)
VG
Peter
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Moin Nobby,
mir bleibt auch nicht viel mehr als dir und den Fischen die Daumen zu drücken. Irgendwann muß das doch mal ein Ende haben. :-[
lg Sabine
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Hallo Nobby,
scheiße ... :'(
... ich habe ähnlichen Probleme
aber vor erst nochmal kurz zur Historie ...
ich habe 7 Scheiben (4 Heckel & 3 Blaue) Mitte Oktober gekauft ...
... lt. Vorbesitzer hatte er nur alle 2-3 Monate WW gemacht ... um die Tiere, seiner Meinung nach, weniger zu stressen :undecided:
bei mir im QB (100x50x50) ... waren sie bis auf einen Heckel, der immer etwas dunkler war als alle anderen, eigentlich soweit ok ...
... ansonsten waren alle sehr schreckhaft, haben aber gefressen und sonst keine Anzeichen von Unwohlsein im QB gezeigt
3-4 Tage bevor Du Deine dann abgeholt hast, habe ich die Wurzeln aus dem Becken entfernt (dachte ich gebe ihnen ein paar Tage Zeit, bevor wir sie rausfangen)
... der "Dunkle" bekam paar Tage nach dem Du Deine abgeholt hattest, ein Loch in der Stirn
mein erster Gedanke war, das er sich im "Rausfangstress" iwo gestoßen hatte
deshalb habe ich nur SMBB Sud ins Becken ...
3 Tage später war er tot :unbelivable:
bis dahin machte ich mir immer noch keine Gedanken ... aber als der nächste anfing ein Loch zu bekommen, schloss ich auf LK auf Grund von Flagelatten ...
iwas bakterielles konnte es mMn. eigentlich nicht sein ... ich hatte im QB immer alle 2-3Tage 40% WW gemacht
und weil mir der Vorbesitzer versichert hatte, das er nie mit Medis behandelt hatte ... habe ich mit Flagellol behandelt
... das Loch ging innerhalb von 2-3 Tagen zurück und war nach 7-10 Tagen völlig verschwunden
ich war der Annahme, das Problem ist erledigt ... und habe die 3 verbliebenen Heckel zu meinen anderen 8 Heckeln gesetzt, da ich dachte, dort im "Heckelbecken" haben sie weniger Stress als im QB
... wie ich jetzt weiß, ein fataler Fehler! :'(
die ersten paar Tage waren problemlos ... es schien alles ok zu sein ...
innerhalb von wenigen Tagen wurden aber dann alle meine Fische "rappelschwarz"
... von den 3 Neuzugängen sind mir nochmal 2 gestorben sowie einer aus meinem Altbestand ...
Einer vom Altbestand ist im Moment noch am kämpfen ... der übriggebliebene von den Neuzugängen ist apathisch
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ich wechsle im Moment täglich 50% Wasser und füge jeden 2ten Tag SMBB Sud von 10 großen Blättern hinzu ...
... kann beim Rest meiner "alten" Heckel leichte Verbesserung feststellen ... der übriggebliebene von den Neuzugängen bleibt aber apathisch
Die 3 blauen Wildfänge hatten massive Pilzinfektionen mit Saprolegnia-Sporen.
... kann man sagen, von was so was kommen könnte :hmm:
wie behandelt man am besten, bzw. wie geht man vor :fish03:
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Hallo Norbert,
tja die "Schul"tiermedizin, Würmer und Flagellaten sind schnell gefunden, und seit Jahrzehnten als Hauptübel verrufen. Hatte erst vor ein paar Wochen folgenden Fall, ein Paar neue Wf von privat kamen zu mir, gut, eher sehr gut genährt, haben sofort gefressen, auch Flocken, das taten sie beim Vorbesitzer nicht. Abstrich unauffällig. Nach ein paar Tagen, bei einem Fisch keinere Kopflöcher mit Austritt von weißer Masse. Übliche Vorgehensweise wäre aufsalzen und/ oder Behandlung gegen Flagellaten gewesen. Hab ich nichts gemacht. 2 Tage später war er tot. Die Untersuchung brachte ganze 3!! Kiemenwürmer, und nach fast halbstündiger Darmuntersuchung eine einzige Flagellate zum Vorschein. Aber der halbe Darm war mit gelber eitriger Masse gefüllt. Todesursache also Darmentzündung nicht Parasitenbefall. Orale Zwangsapplikation eines Antibiotikums, aber welches, hab schon sehr viele Antibiogamme erstellen lassen, die Hälfte der getesteten Antibiotika ist immer komplett unwirksam, aber leider immer andere, hätte evtl. noch was gebracht.
Manchmal kannst einfach nix machen, hätte ich jetzt sofort behandelt, wäre der ganze Bestand geschwächt worden und sicher noch andere Fische betroffen.
Ich behandele nur nach eindeutiger Diagnose. Einzige Ausnahme Salz zur Unterstützung der Selbstheilung.
Auch kein Torf und SMB-Sud meist nur zusätzliche Wasserbelastung, wer weiß schon was man beim kochen alles an Schadstoffen herauskonzentriert.
Lg
Christian
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Hallo Armin,
Hautabstrich mit Antibiogramm, besser einen opfern, Hautabstrich und aufmachen zusätzlich Antibiogramm von der Laibesflüssigkeit, aber zuerst den Fisch mit Alkohol anspritzen dann aufschneiden damit nichts von außen reinkommt, Organe untersuchen, (z.B. Tuberkel).
So würd ich vorgehen.
Lg
Christian
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Hallo Christian,
... nein ... in Bezug auf TA oder Untersuchungen werde ich nichts machen!
bitte nicht falsch verstehen ... aber
ich war selbst ca. 25J nicht mehr beim Arzt ... und darum trage ich auch keinen Fisch zum Arzt!
... hab das früher auch gemacht ... und wenn der Erfolg bei 50% lag, war es viel!
ich vertraue auf mein Auge, auch wenn das auch nicht immer 100% Erfolg bringt ...
... setzte weder an mir noch bei meinen Fischen zu 99% keine Medis ein
ich will nicht 90% wegen 10% stressen!
net falsch verstehen, soll jeder machen wie er denkt ...
... aber bitte keine Diskussionen über ... "Arzt oder nicht" ...
hab diese Diskussionen im privaten Bereich zu genüge (meine Frau ist Arzt) :cheeky:
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Nachtrag
... von den 3 Neuzugängen sind mir nochmal 2 gestorben sowie einer aus meinem Altbestand ...
der, der jetzt noch lebt, ist übrigens der, der das Loch hatte!
... und der ist jetzt €280.- wert :troesten:
glaube aber noch nicht so richtig dran, das er auf Dauer noch wird
heist:
ich hatte 8 gesunde Heckel, habe 4 dazugekauft ... (a 70.-eur - )
einer davon ist im QB gestorben ... 3 ins Heckelbecken ...
2 davon gestorben, plus einer vom "Altbestand" ...
einer vom Altbestand ist noch nicht übern Berg ...
... wenn der jetzt auch noch stirbt ... und der letzte der Neuzugänge es auch nicht schafft
hatte ich 8 Heckel plus 4 Neuzugänge für €280.- .... und gesamt unterm Strich dann noch 6 übrig ...
... da muss man dann mental erst mal durch ... :undecided:
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plus das schlechte Gewissen gegenüber Nobby, das ich die Fische damals vom Vorbesitzer überhaupt mitgenommen habe ... :'(
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Hallo Armin,
da brauchst Du kein schlechtes Gewissen zu haben. Ich habe Dir mein Wort gegeben, dass ich die Blauen nehme und dazu stand ich auch - auch wenn ich die Tiere dem Vorbesitzer nicht abgenommen hätte. Betrachte es als Lehrgeld: Einen guten Wildfang gibt's nicht zum Schnäppchenpreis! Ich werde nur noch echte Wildfänge über verlässliche Importeure oder Nachzuchten von guten Züchtern erwerben!
Verrecken dürfen die armen Kreaturen aus den ebay-Kleinanzeigen bei anderen - bei mir nicht mehr... :mecker:
Das einzige, was mich wirklich ärgert: Ich hatte sie in Quarantäne sitzen; alleine wegen der vorschnellen Reaktion der Tierärztin musste ich meinen gesunden Altbestand durch massiven Chemie-Einsatz schwächen; was jetzt in meinen Aquarien abgeht, ist offensichtlich eine Anfälligkeit durch die strapazierte Schleimhaut gegenüber den normalerweise harmlosen Umweltkeimen.
Wer übrigens die Diskussion über Milchsäurebakterien gegen BU im Portal (http://www.diskusportal.de/bakterielle-unvertraeglichkeit-bei-neu-dazu-gekauf-t35072.html) verfolgt: Das funktioniert nicht! Alles (gefährlicher) Quatsch: Ich habe es auch probiert als meine Tiere die ersten Probleme zeigten...
Die beste Methode, die den Tieren in ihrem jetzigen Zustand am Meisten hilft ist der Wasserwechsel!
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Hallo Armin , Nobby , Christian ....
@Armin , Nobby
Ihr beide geht im Moment ja einen schweren Weg. :'(
Aber alles können wir nicht retten wir können es nur versuchen.
Dies gilt auch für uns Menschen wir müssen auch zu unterschiedlichsten Zeiten gehen trotz aller Versorgungsmöglichkeiten.
Vor allem können wir relativ klar sagen wo es uns weh tut.
@Christian
Auch kein Torf und SMB-Sud meist nur zusätzliche Wasserbelastung, wer weiß schon was man beim kochen alles an Schadstoffen herauskonzentriert.
Ein starke These aber nicht unbegründet da in den seltensten Fällen der Ursprungort bekannt ist.
Ich distanziere mich mittlerweile ebenfalls immer mehr von den sogenannten "Naturprodukten".
Sie haben ganz sicher positive Eigenschaften aber leider auch nicht klare definierte Nebenwirkungen bzw.Verunreinigungen.
Ich musste auch hier erst selbst feststellen das weniger in der Regel mehr ist.
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Hallo Nobby
Wer übrigens die Diskussion über Milchsäurebakterien gegen BU im Portal verfolgt: Das funktioniert nicht! Alles (gefährlicher) Quatsch:
Das Thema habe ich auch verfolgt und äußerst kritisch betrachtet.
Die weitaus größte Mehrheit der Aquarianer macht keine Quarantäne weil eine BU recht selten auftritt.
Wenn man nun keine BU beim zusammensetzen hat ist der Rückschluss äußerst waghalsig dies auf den Einsatz von MSB zu schieben.
Von meinen 5 Liter MSB habe ich 4 Liter entsorgt. :'(
Gibt sicher gute Einsatzmöglichkeiten für MSB aber ein Wundermittel ist es nicht.
Quarantäne hat für mich neben der BU einige andere sehr wichtige Gründe sie zu machen.
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Hallo zusammen,
das liest sich alles natürlich nicht so schön.
Ich hoffen nur das alle von solchen Vorkommnissen lernen können und es auch in Zukunft besser umsetzen.
Es ist wie es nun mal ist! In der Regel kaufen wir mit jedem neuen Fisch die Krankheiten -Erreger gleich mit. Schon der Zu-Kauf und die neue Umgebung mit Ihren Veränderungen können ausreichend sein, dass eine unentdeckte Krankheit zum Ausbruch kommt - oder Schwächeparasiten (Flagellaten) die Oberhand bekommen. Wer es anders sieht, ist ein Träumer.
Nicht umsonst gab es in der Vergangenheit etliche Ausführungen, wie eine richtige Quarantäne durchgeführt werden sollte und ist nach wie vor ein Muss , um den Altbestand zu schützen.
Durch den weltweiten Handel - Massentierhaltung, hat sich die Lage sicherlich noch verschärft und die damit einhergehende bakterielle Unverträglichkeit ganz neue Dimensionen eröffnet. In der Koi-Zehne sind es sogar verstärkt Viren, welche das Leben der Tiere gefährdet.
Auch wenn zuweilen Tierärzte Fehldiagnose stellen, so machen diese auch nur ihren Job und normalerweise sogar recht gut - weil "ein TA." im Gegensatz zu den meisten Aquarianer es studiert hat.
Mann / Frau muss auch nicht immer einen neuen Fisch dazu kaufen, denn zumeist sind die Becken e" überfüllt und ein einmal angeschaffter Bestand ist noch immer der beste Schutz, solange man nichts neues dazu kauft und die richtige Pflege zukommen lässt. :zwinker:
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Hallo Norbert
>>gesamte obere Aquarium gegen die Sporen behandeln.<<
So etwas habe ich noch nie gelesen, aber mit was für einem Medikament (Name) und wie wurden nun die Sporen einer Behandlung unterzogen.
>>>Alles, weil ich einer Tierärztin vertraut hatte...<<<
ich würde nur von Bekannten in der Szene Fische auf Krankheiten untersuchen lassen (dazu Rate ich immer wenn ich danach gefragt werde) auch wenn ich 500 oder gar 1000 Km fahren müsste (müssen nicht mal ein Vet. Med. sein) so z B Untergasser, Rahn, Dr.Menauer, MarkusJ um nur wenige zu nennen und schon gar nicht von einem Tierarzt auch wenn er es studiert hat der sich zwar mit Krankheiten von Tieren / Kleintieren auskennen kann, aber nur weil er ein Mikro hat niemals einen Fisch zur Untersuchung geben und schon gar nicht wenn es heißt ob der Fisch einen Eingeißligen hat oder nicht ist aber nur meine Meinung zu Tierärzten. :zwinker:
>>>>Da komme ich schon in's Grübeln, ob ich nicht weg von den WF-Nachzuchten komplett auf Wildfänge umstellen sollte...<<<<
Warum? Ich bin überzeugt das wenn ein Diskus Krank wird/ist oft die Ursache beim Halter zu suchen ist egal ob WF oder Nz., damit bist jetzt nicht du gemeint ,ich weiß ja was du alles auf dich nimmst um das es deinen Fischen gut geht. :old02:
>>><Ich kann nur von Flagellatenbehandlungen abraten, dein Fall ist ein weiteres Beispiel dafür!<<<<
Das ist auch so ein Ding (Flagellaten Behandlung) und stimme dir vollkommen zu ,es könnte Möglicherweise noch bei einigen wenigen Wochen alten Diskusfische helfen die Flagellaten zu reduzieren, Ausrotten geht auch bei 4 Wochen alte Diskusfische nicht mehr (Darmlänge) auch nicht mit dem Medikament das im Moment gerne bei Anwendungen von Flagellaten genommen wird. :hmm:
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Hallo Günter,
kann ich Dir (derzeit) nicht genau sagen, da sie es auf die Spritze gezogen hat während ich die genauen Berechnungen zum Nettoinhalt machte.
Da ich in den nächsten paar Tagen ihre Kostennote erwarte, hoffe ich, dass das Präparat dort namentlich erwähnt wird - andernfalls rufe ich sie nochmal an und recherchiere das für Dich.
@alle Koihalter,
bisher dachte ich immer, dass Kois und Diskusfische oftmals ähnlich gelagerte Probleme haben.
Darum erhoffte ich auch von einer Veterinärin, die sich den Kois "verschrieben hat", entsprechendes Fachwissen.
Ihre Empfehlungen (gerade zu Beginn ihrer Beratung) führte ich widerwillig aus, da sie meinem Kenntnisstand komplett in die falsche Richtung zielten. Aber schließlich fügte ich mich ihrer wissenschaftlichen Autorität.
Jetzt schreibt Günter, er würde nur einer Hand voll Fachkundigen vertrauen. Und das Ergebnis der Therapie(en) ist ja nun auch nicht gerade zufriedenstellend.
Ist der Unterschied doch größer als ich dachte?
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Hallo Nobby,
Hallo zusammen,
dieses traurige Thema möchte ich mit der Diagnose und einem aktuellen Zwischenstand schließen:
Die 3 blauen Wildfänge hatten massive Pilzinfektionen mit Saprolegnia-Sporen.
Die Diagnose erscheint mir nicht schlüssig und was verabreicht wurde, interessiert mich ebenfalls, um es überhaupt vernünftig einordnen zu können.
Einen Befall mit Saprolegnia-Sporen erfordert eine Eintrittspforte, sprich` alle drei Fische müssten theoretisch verletzt gewesen sein und ein äußerer Befall ließe sich relativ gut behandeln. :hmm:
In wieweit mehrere Faktoren noch eine Rolle gespielt haben könnte, erfordert eine umfassende Untersuchung.
Ein möglicher Befall mit Krankheitserregern, macht zwischen Koi und Diskus eigentlich keinen großen Unterschied, was auch ein wenig von der Größe abhängig ist.
Der Hauptunterschied besteht allerdings im Temperatur u. PH-Bereich, da der Diskus-Fisch eher ein saures Wasser-Umfeld bevorzugt und daher eine wesentliche andere Bakterienempfindlichkeit aufweisen dürfte, welches oft auch gerne übersehen wird. Die Behandlung und der jeweilige erforderliche Medikamenteneinsatz sollte es auch berücksichtigen. Auch besteht eine wesentlich höhere Empfindlichkeit gegenüber Flagellaten (Geißeltierchen). Wie es Günter auch schon richtig angesprochen hatte. Flagellaten können beim erwachsenen Fisch nicht gänzlich ausgemerzt werden. Eine Behandlung bewirkt lediglich eine Schwächung!
Sicherlich ist es auch nicht einfach den Richtigen TA. zu finden, welcher sich auch vorwiegend um die Aquarien-Fische kümmert. In der Regel stammt das meiste Wissen aus der Speisefisch Zucht - Haltung und da gellten nun mal andere Hemmschwellen. Ein anderes Problem ist noch, dass eben Privatleute eigentlich gar nicht praktizieren dürfen.
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Hallo Norbert, Armin,
Scheiße was ihr da ertragen musstet, kann Euch leider nur die Daumen drücken.
ich weiß wie euch zumute ist, hab ähliches erleben müssen, hilfe meiner Tierartzt hat damals nix gebracht der musste sich noch in das Thema einlezen.
Hoffe das beste für euch und euere Scheiben.
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Hallo Eddy,
6 der Heckel meines Altbestandes geht es gut ...
... Nr7. kämpft momentan noch mit seiner Schleimhaut
der übriggebliebene der Neuzugänge ist weiterhin apathisch ...