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Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Thema: Ein hartnäckiger Fall von Costia (Gelesen 33123 mal)
Norbert Koch
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Ein hartnäckiger Fall von Costia
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am:
17-08-2011, 18:43:48 »
Hallo zusammen,
meine Diskusfische frassen von Tag zu Tag weniger. Letzte Woche sah ich dann auf dem Santarem-Mädel (
Prinzessin
) einen grauen Belag. 2 der F2-Nachzuchten (
Ditmar
und
Heidi
) atmeten schneller als gewöhnlich.
Ein bakterieller Hauttrüber kam nicht in Frage, da in den letzten 6 Monaten keine neuen Tiere ins Aquarium kamen. Das Krankheitsbild war mir dennoch zu diffus und ich lies am letzten Mittwoch unseren Tierarzt eine Diagnose stellen.
Der Befund:
Ichthyobodo necator (Costia)
.
Die Therapie: Salzbad mit 1,75% NaCl, dann Wärmetherapie über 30° Celsius für 5 Tage.
Das Ergebnis: Das Salzbad verringerte die befallenen Stellen, merzte sie aber nicht ganz aus. Wärmetherapie - mmh, ich habe seit ein paar Wochen sowieso (trotz abgestellter Heizung) Temperaturen um die 30° Celsius. Also ging ich vom Mittwoch Abend bis zum Freitag Abend in kleinen Schritten auf 32° Celsius. Diese Temperatur hielt ich bis gestern Abend. Kein Erfolg!
Die Hauttrübungen auf der
Prinzessin
nahmen wieder zu.
Also konsultierte ich heute wieder den Doc. Seine zuerst angedachten Behandlungsmethoden (JBL Puntol oder Esha 2000 und Exit) bargen aber Risiken für unsere Amano-Garnelen. Weitere erfolgversprechende Mittel waren kupfersulfat-haltig - also auch potentiell gefährlich für Wirbellose; nach einer fachlich interessanten Diskussion einigten wir uns auf einen Therapieversuch mit
protomarin coral (Lösung)
von
Aquarium Münster
. Preis: Ca. 8,- € für 20 ml Lösung (reicht für 400 Liter) oder ca. 27,- € für 100 ml Lösung (reicht für 2000 Liter).
1 ml
protomarin coral (Lösung)
besteht aus 1,25 mg Malachitgrünoxalat, 0,10 mg Ethacridinlactat-Monohydrat, 0,10 mg Methylthioniumchlorid, 0,05 mg Methylrosaniliniumchlorid, Propylenglykol und gereinigtem Wasser.
Es wird als für Wirbellose bedenkenlos eingestuft und ist selbst für Korallen verträglich (eigentlich ein Medikament für die Seewasseraquaristik).
Die Dosierung:
1. Tag: 40 Tropfen (ca. 2 ml) auf je 100 Liter Wasser, nicht füttern, kein UV-C, gut belüften, Filter ausräumen und Filtermedien in kühlem Wasser lagern. Das medikament wurde um 12:00 Uhr heute Mittag eingesetzt.
2. Tag: 20 Tropfen (ca. 1 ml) auf je 100 Liter Wasser. Nicht füttern.
3. Tag: Filtermedien einsetzen, UV-C anschalten, normal füttern, keine Arzneizugabe.
4. Tag: 40 Tropfen (je ca. 1 ml) auf je 100 Liter Wasser, nicht füttern, Filtermedien wieder entfernen, UV-C wieder abschalten.
5. Tag: Filtermedien einsetzen, UV-C anschalten, normal füttern, keine Arzneizugabe.
6. Tag: 60 % Wasser wechseln, 2 Tage über Aktivkohle filtern.
Ende des Behandlungsplans.
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Letzte Änderung: 18-08-2011, 06:58:26 von Norbert Koch
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Re: Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Antwort #1 am:
17-08-2011, 18:46:02 »
Hallo zusammen,
Tag 1 der Therapie, erste Beobachtungen:
Wechselbad der Gefühle (mal stark gestreift, mal nicht) bei den Diskusfischen, Garnelen zeigen sich unbeeindruckt. Das Hautbild der Prinzessin hat sich schon etwas gebessert (Rückgang der Trübungen nach fast 7 Stunden um etwa 70%).
Die Beifische verhalten sich wie sonst.
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Re: Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Antwort #2 am:
17-08-2011, 20:25:59 »
Hallo Norbert,
na da drücke ich dir mal die Daumen.
Grüße Mario
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Re: Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Antwort #3 am:
17-08-2011, 22:44:07 »
Hallo Norbert,
ich hoffe auch, dass alles gut geht und sie schnell wieder fitt sind.
Drücke Dir die Daumen
Hermann
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Ditmar
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Re: Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Antwort #4 am:
18-08-2011, 06:33:00 »
Hallo Nobby
Ich leide mit dir.
Wenn man die Tiere mal gesehen hat fühlt man stärker mit als wenn man sie nur von hören sagen bzw. Bilder kennt.
Edith sagt immer wenn was mit meinen Tieren nicht stimmt bin ich für sonst nichts mehr im Haus zu gebrauchen.
Aber ich hoffe du bekommst es in den Griff.
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Gruß Ditmar
Becken 200x80/70x60, Back to Nature Amazonas,
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Norbert Koch
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Re: Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Antwort #5 am:
18-08-2011, 07:19:16 »
Hallo zusammen,
vielen Dank für die Anteilnahme!
Ein Blick ins noch dunkle Aquarium bestätigte meine gestern kurz vor dem Abschalten des Lichts gemachten Beobachtungen: Alles Bestens (soweit man dies bei kranken Tieren sagen kann) - die Atmung ist ruhig, sie stöbern (trotz "Dunkelheit") im Becken nach Fressbarem, die Amanos und sämtliche Beifische machen einen guten Eindruck. Die Beläge auf der
Prinzessin
waren gestern Abend weitgehend verschwunden bzw. loser Belag (Schleimhaut?) hing an ihr. Bereits gestern Abend sahen die vier Diskusfische schon deutlich besser aus als noch am Morgen!
Heute gegen 12:00 Uhr steht dann die Nachdosierung auf dem Plan und ich erwarte eine weitere Besserung. Und morgen dürfen sie dann endlich wieder fressen!
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Re: Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Antwort #6 am:
18-08-2011, 13:18:02 »
Hallo,
Na dann hoffe ich mal das Beste, die Ärmste sieht ja auf dem schönen Photo im anderen Thread alles andere als Gut aus, scheint ziemlich geschwächt zu sein, geht ja irgendwie schon leicht richtung Messerrücken, oder?
Aber ich denke, die ist hart im Nehmen, gezielt aufpäppeln, damit sie wieder zu Kräften kommt, dann sollte sie in Zukunft auch keine Probleme mit solchen fiesen Erregern haben :)
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Joe
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Norbert Koch
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Re: Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Antwort #7 am:
18-08-2011, 13:37:52 »
Hallo Joe,
Messerrücken keinesfalls; das mag durch die Perspektive jetzt etwas verzerrt wirken, aber nur so kann man die Beläge gut sehen. Dennoch: Etwas zulegen kann die Süße schon wieder. Doch da bin ich recht zuversichtlich, da sie alle vier schon den ganzen Tag auf der Suche nach Futter sind - ich denke, ich habe mir an der falschen Stelle (Verträglichkeit des Medikaments) Sorgen um meine Amanos gemacht...
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Re: Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Antwort #8 am:
18-08-2011, 13:46:32 »
Hallo Norbert,
Das ist doch schonmal eine gute Nachricht, dann wird sie sicher bald wieder fit sein, Daumen sind gedrückt.
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Joe
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Robert B
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Re: Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Antwort #9 am:
18-08-2011, 15:46:04 »
Hallo Norbert,
Eine häufige Begleiterscheinung von Costia (ebenso wie bei den anderen Hauttrübern) sind bakterielle Befälle. Das würde ich an deiner Stelle nicht ausschließen. Fakultiv pathogene Bakterien sind, ebenso wie Costia und andere Hauttrüber, oft latent vorhanden und können bei ungünstigen Bedingungen oder Stress ausbrechen.
Da Costia wie gesagt Schwächeparasiten sind, wäre es interessant herauszubekommen, was zu dem Ausbruch geführt hat und diese Ursache für die Zukunft abzustellen.
Den Therapieplan finde ich interessant. Das Filtermaterial zwischenzulagern ist bei diesem Parasiten eine gute Wahl, da er ohne Wirt innerhalb weniger Minuten abstirbt. Aber weißt du warum die Behandlung zwischendurch unterbrochen wird?
Gruß,
Robert
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Norbert Koch
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Re: Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Antwort #10 am:
18-08-2011, 16:28:46 »
Hallo Robert,
die Ursache wird mir ein Rätsel bleiben; einzig der kurzfristig alkalische pH-Wert in den letzten Wochen (vor ca. 3 Wochen hatte ich pH
käme für mich als Streßfaktor in Frage. An der Wasserhygiene, Überbesatz oder Ähnlichem kann es jedenfalls nicht liegen. Sekundärinfesktionen schließe ich zwar auch nicht aus - doch ich hoffe natürlich nicht, noch weitere "Geschütze" auffahren zu müssen. Aber am Samstag kommt der Doc nochmal vorbei und dann sehen wir weiter...
Warum die Therapie unterbrochen wird, weiß wohl nur der Hersteller des Präparats; mir ist es auch nicht schlüßig
, aber wir behandlen exakt nach Beipackzettel (außer, dass wir von einem 500 Liter Aquarium ausgehen).
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Robert B
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Re: Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Antwort #11 am:
18-08-2011, 16:47:39 »
Hallo Norbert,
ich drück dir und deinen Fischen die Daumen.
Salz soll im Frühstadium helfen. Dafür war es vermutlich schon zu spät. Lt. meiner Literatur hilft selbst 37 °C Wärmebehandlung nicht zuverlässig.
Von daher denke ich dass eine Medikamentenbehandlung das einzig richtige war.
Gruß,
Robert
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Norbert Koch
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Re: Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Antwort #12 am:
18-08-2011, 17:45:54 »
Hallo Robert,
ich konnte ja recht diagnostizieren (lassen) und entsprechend reagieren. Ich denke mal, die eine Woche für die Salz- und Wärmebehandlung ist verschmerzbar. Die Tiere zeigen schon wieder Farbe - ein gutes Zeichen.
Ich bin mir sicher, dass es gut ausgeht (dank der veterinärmedizinischen Unterstützung) und selbst wenn ich noch eine Sekundärinfektion behandeln müsste - die Fische haben eine entsprechend gute Kondition...
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Re: Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Antwort #13 am:
22-08-2011, 07:09:42 »
Hallo zusammen,
die Costia-Behandlung ist abgeschlossen; heute kommt der Doc vorbei um einen Abstrich zu machen und evtl. eine weitere Behandlung mit mir zu besprechen; ich meine, obwohl es den Tieren deutlich besser geht, eine leichte bakterielle Hauttrübung zu erkennen. Aber das festzustellen überlasse ich dem Fachmann!
Seit vorgestern Abend wird übrigens gerüttelt, was das Zeug hält und die gestern gefütterten Enchyträen hatten nicht den Hauch einer Chance...
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Re: Ein hartnäckiger Fall von Costia
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Antwort #14 am:
22-08-2011, 18:21:44 »
Hallo zusammen,
heute ist ein Sch...-Tag!
Eigentlich fing er gut an. Heute Morgen habe ich noch 80% Wasserwechsel gemacht und einen Aktivkohlefilter ins becken gehängt, um die Arzneimittelrückstände aus dem Wasser zu ziehen. Die Tiere waren fit und vital.
Als ich dann 15:45 Uhr heim kam, der Schock:
Ich entdeckte
Heidi
den Kopf voran eingeparkt über der Echinodorus stehen. 16:30 Uhr kam dann pünktlich der Doc. Zuerst widmeten wir uns
Heidi
- Der Befund: Bakterielle Infektion mit Tendenz zum Kopfsteher. Ich bekam ein Rezept für Antibiotika (
1 x 100 mg und 2 x 60 mg Oxytetracyclin = 100 mg für heute, die beiden anderen Dosen übermorgen und in 4 Tagen, dazwischen jeweils einen 50% Wasserwechsel
) (* gleich mehr dazu). Also doch eine Sekundärinfektion!
Dann musste
Ditmar
herhalten. Er wurde herausgefangen und betäubt, um einen Abstrich zu machen. Zuerst die gute Nachricht: Kein Costia, keine Kiemenwürmer. Und dann der nächste Schock:
Ditmar
kam nicht zu sich!
Wir versuchten alles; zuletzt sogar fließendes Wasser aus dem Osmosfass mittels Schlauch in sein Maul bzw. über seinen Kopf laufen lassen. Nichts!
Keine Regung!
Nach einem 10 minütigem Kampf um ihn erklärte der Doc Ditmar für tot. Er wird gleich noch seziert, wenn er wieder in seinem Labor ist (ca. 20 Minuten), denn die Betäubungsmitteldosis (Ethylenglycolmonophenylether) war nicht lethal und er war auch nur sehr kurz in dem Betäubungsmittelbad. Ich bekomme morgen einen Anruf, was mit
Ditmar
nicht stimmte. Das ist allerdings ein schwacher Trost.
Danach wurde die
Prinzessin
gefangen, um einen Hautabstrich für das Labor zu nehmen; ihr (und mir
) ersparten wir jedoch die Betäubung und er nam den Abstrich so.
Zu guter Letzt
Horst
: Ein tapferer Kerl und der fitteste! Er hat ein klares Hautbild, eine ruhige Atmung und augenscheinlich keinerlei Probleme. Ihm wurde daher sogar das Fangen erlassen.
* Ich bin dann auch gleich nachdem der Tierarzt weg war zur Apotheke gefahren und habe versucht, das Rezept einzureichen; leider nicht vorrätig und auch erst morgen um 12:00 Uhr zu haben. Also habe ich, nach seiner Anweisung mit meinem vorrätigen sera baktopur direct die Medikation begonnen, da die Antibiotika nur eine Option gewesen wären, wenn ich sie heute noch hätte einsetzen können. Nifurpirinol sollte genügen, um die Infektion von
Heidi
und der
Prinzessin
zu heilen.
Jetzt bleibt mir nur zu hoffen, dass sich
Heidi's
Zustand in den nächsten 48 Stunden bessert. Für Morgen habe ich genügend Ablenkung: Nach meinem Kundentermin soll ich das Osmosefass sicherheitshalber mit Wasserstoffperoxid desinfizieren und danach ausspülen...
Bitte drückt mir bzw.
Heidi
die Daumen!
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