Hallo zusammen,
ich möchte Euch (in loser Reihenfolge) meine gesamte Aquaristik vorstellen. Fortsetzen möchte ich die Reihe mit meinem Sterbai-Zuchtbecken:
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Die Facts:
Aquarium: | 100 x 60 x 30 Vollglasbecken |
Inhalt (ca.): | 150 l brutto / ca. 130 l netto |
Filter: | 3 Kammer Bio-Innenfilter mit Filterschwämmen, Siporax und Luftheber |
Beleuchtung: | 3 x 2 W LED Stripes |
Beleuchtungsdauer: | 30 Minuten vor Dämmerung bis 23:30 Uhr |
Temperatur: | 26° C |
Bodengrund: | Brauner Sand von Garnelen Gümmer |
Layout: | Morkien-Holz, anspruchslose Pflanzen |
Bepflanzung: | Anspruchslos |
Das Konzept:
Das Aquarium ist ein reines Zuchtbecken. Funktionell eingerichtet mit feinem, rundkörnigem Sand, den Panzerwelse so lieben und ein bisschen Deckung durch die Wurzeln. Als typisches Zuchtbecken steht hier die Funktionalität im Vordergrund; da es sich auf Fußhöhe befindet, findet es eh weniger Beachtung. So habe ich auch erst recht spät entdeckt, dass ich bereits Nachwuchs habe.
Das Layout:
Von Layout kann man eigentlich bei einem Zuchtbecken eher nicht sprechen...
Der Besatz:
Die Hauptakteure sind die Corydoras sterbai (http://www.diskusforum.org/welse/corydoras-sterbai-orangeflossen-panzerwels/). Als "Funktionstiere" sind Anetome Helena (http://www.diskusforum.org/schnecken-und-sonstige-wirbellose/anetome-helena-raubturmdeckelschnecke/) "im Einsatz"; die ich aber gerade deutlich reduziere, da sie an den Laich gehen.
Die Panzerwelse bekam ich über das Corydoras-Forum als 20 3 cm große F1 Nachzuchten im Juni 2013; ein Tier verstarb während der Eingewöhnungsphase, eines im Februar (beide für mich ohne erkennbare Gründe).
Seit Dezember vermehren sie sich nun. Momentan tummeln sich ca. 50 Jungtiere in verschiedenen Größen.
Die Bepflanzung:
Ein bisschen Grün wollte ich den Kleinen gönnen. Also kamen 2 aufgeklebte Anubien ins Becken. Der kleine grüne Sproß in der Mitte der Morkien-Wurzel auf Bild 3,4 und 5 ist eine Überraschung; er kam wiild aus dem selbstgesammelten Morkienholz, hält sich aber unter Wasser und wächst - wenn auch langsam.
Die Stängel habe ich mit den Anubien "eingeschleppt"; keine Ahnung, was es ist, aber das sparsame LED-Licht reicht dieser Pflanze aus. Also darf sie bleiben.
Der (Pflege-)Aufwand:
Dank der festen Abwasserverrohrung sind die wöchentlichen Wasserwechsel ein Klacks.
Auch dies ist also ein "Füttern und gucken"-Aquarium! :super:
(weitere) Bilder:
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